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Zweiter Verhandlungstag

Prozess um KZ-Wachmann: Angeklagter bestreitet Vorwürfe

Der angeklagte ehemalige KZ-Wachmann sitzt im Gerichtssaal. Der inzwischen 100-jährige Angeklagte soll zwischen 1942 und 1945 im Konzentrationslager Sachsenhausen nahe Berlin wissentlich und willentlich Hilfe zur Ermordung von Lagerinsassen geleistet haben, heißt es in der Anklage. Es gehe um Beihilfe zum Mord in 3518 Fällen.

Der angeklagte ehemalige KZ-Wachmann sitzt im Gerichtssaal. Der inzwischen 100-jährige Angeklagte soll zwischen 1942 und 1945 im Konzentrationslager Sachsenhausen nahe Berlin wissentlich und willentlich Hilfe zur Ermordung von Lagerinsassen geleistet haben, heißt es in der Anklage. Es gehe um Beihilfe zum Mord in 3518 Fällen.

Brandenburg/Havel. Im Prozess um die Massentötungen von Lagerinsassen im Konzentrationslager Sachsenhausen hat der Angeklagte die Vorwürfe der Anklage bestritten. „Ich hab‚ doch da gar nicht in Sachsenhausen, ich bin unschuldig, weil ich das gar nicht kenn’“, sagte der 100-Jährige am Freitag beim zweiten Verhandlungstag in Brandenburg/Havel.

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Zuvor hatte er auf Befragung des Vorsitzenden Richters Udo Lechtermann seine Kindheit und Jugend in Litauen und sein späteres Leben in Deutschland nach seiner Entlassung aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft geschildert. Fragen zu der Zeit während des Zweiten Weltkriegs hatte der Anwalt des Angeklagten nicht zugelassen. Er hatte bereits am ersten Verhandlungstag am Donnerstag erklärt, dass sich sein Mandant zu den Vorwürfen nicht äußern werde.

Anklage in 3518 Fällen

Der 100-Jährige soll zwischen 1942 und 1945 im Konzentrationslager Sachsenhausen nahe Berlin als Wachmann der SS Beihilfe zur Ermordung von Lagerinsassen geleistet haben. Laut Anklage geht es um mindestens 3518 Fälle.

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Von RND/dpa

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