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Brandenburg an der Havel

Stadt Brandenburg kann kurzfristig 150 Menschen aus der Ukraine aufnehmen

Vor dem Rathaus wurde am Freitagvormittag die ukrainische Flagge gehisst.

Vor dem Rathaus wurde am Freitagvormittag die ukrainische Flagge gehisst.

Brandenburg/H. Die Stadt Brandenburg an der Havel wäre auch sehr kurzfristig in der Lage, etwa Menschen aufzunehmen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten. Das gibt Rathaussprecher Jan Penkawa auf Anfrage bekannt.

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Entsprechende Wohnmöglichkeiten stünden in den beiden großen Unterkunftsgebäuden in der Flämingstraße und in der Upstallstraße zu Verfügung und seien innerhalb kurzer Zeit bezugsfertig.

Drei Prozent von drei Prozent in Brandenburg an der Havel

Von den erwarteten 3,3 Millionen Binnenflüchtlingen innerhalb der Ukraine sei zu erwarten, dass eine größere Zahl Menschen sich in Richtung Polen bewegen. Als unmittelbarer Nachbar Polen rechne das Land Brandenburg mit Menschen aus dem Kriegsgebiet.

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Daher prüft die Stadtverwaltung auch, was sie langfristig für Menschen aus der Ukraine tun kann, die ihr Heimatland wegen des Kriegs verlassen. Man stehe im Austausch mit dem Land, wer was tun kann, versichert Penkawa.

Nach dem üblichen Verteilungsschlüssel war es bisher so, dass das Bundesland Brandenburg drei Prozent der Flüchtlinge in Deutschland übernimmt und die Stadt Brandenburg an der Havel drei Prozent des Landesanteils.

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt rund 170 Flüchtlinge aufgenommen. Vor einem Jahr lebten etwa 150 Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften der Stadt.

Ukrainische Flagge am Rathaus von Brandenburg an der Havel

Um 11 Uhr am Vormittag haben Stadtverwaltung und Politiker der Stadt als Zeichen der Solidarität die Nationalflagge der Ukraine vor dem Altstädtischen Rathaus gehisst. Am Abend soll die Friedenswarte auf dem Marienberg in den Farben der Ukraine gelb und blau angestrahlt werden.

Zum Jahresende 2020 lebten 4296 Personen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit in Brandenburg an der Havel, darunter ungefähr 200 Ukrainer und 300 Russen. 5,9 Prozent der Stadtbevölkerung haben eine andere als die deutsche Staatsbürgerschaft.

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Von Jürgen Lauterbach

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