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Brandenburg an der Havel

Stauhelfer der Johanniter starten Saison auf der Autobahn

Um die Brandenburger Autobahnen ein kleines Stück sicherer zu machen, sind die Motorradstauhelfer der Johanniter im Regionalverband Brandenburg-Nordwest unterwegs.

Um die Brandenburger Autobahnen ein kleines Stück sicherer zu machen, sind die Motorradstauhelfer der Johanniter im Regionalverband Brandenburg-Nordwest unterwegs.

Brandenburg/H. Die Maschinen sind geputzt, die Tanks gefüllt und die Ausrüstung liegt bereit. In den Sommerferien wird es wieder voll auf den Brandenburger Autobahnen und die Motorradstaffel macht sich bereit, berichtet Jessica Schulz.

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Die für Presse- & Öffentlichkeitsarbeit zuständige Mitarbeiterin des Vereins Johanniter-Unfall-Hilfe, erklärt, was es mit dieser Art Einsatz auf sich hat.

Um die Brandenburger Autobahnen ein kleines Stück sicherer zu machen, sind die Motorradstauhelfer der Johanniter im Regionalverband Brandenburg-Nordwest unterwegs.

Sicherung von Gefahrenstellen

„Wir sichern Gefahrenstellen, unterstützen liegen gebliebene Autofahrer, versorgen Staugeplagte mit Umleitungsempfehlungen und leisten medizinische Hilfe bis der Rettungswagen vor Ort ist“, erläutert Steve Langner, Leiter der Motorradstaffel.

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„Der Verkehr hat wesentlich zugenommen und wir erwarten zu Ferienbeginn ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Am 21. Juni konnten wir sieben Einsätze absolvieren von Pannenhilfe: Über Stauumleitungen an einer Baustelle bis hin zu einem Verkehrsunfall, zum Glück ohne Verletzte“, erzählt er weiter.

Voraussichtlich bis Ende Oktober werden die ehrenamtlichen Stauhelfer an den Wochenenden und in den Ferien auf den Brandenburger Autobahnen A 2, A 9 und A 10 unterwegs sein.

14 200 Kilometer im vergangenen Jahr

Coronabedingte Schutzvorkehrungen gelten auch für die ehrenamtlichen Helfer der Motorradstaffel. Vor jedem Einsatz melden sie sich telefonisch bei der Autobahnpolizei an.

Auch die Schutzausrüstung der Helfer hat sich verändert: Dank Corona sind jetzt auch FFP 2-Masken immer mit dabei. „Wenn wir Erste Hilfe leisten müssen und es irgendwelche Hinweise auf eine Erkrankung gibt, setzen wir die Masken auf“, sagt Steve Langner.

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Im vergangenen Jahr haben die Johanniter aus Brandenburg/Havel rund 14 200 km auf den Autobahnen zurückgelegt und mehr als 500 Helferstunden geleistet. Kommt es zu einem Unfall, sind die Motorradstauhelfer mit ihren bis zu 200 km/h schnellen BMW 1150 RT meist die Ersten vor Ort.

Ehrenamtliche leisten auch Erste Hilfe

Die ausgebildeten Ehrenamtlichen leisten Erste Hilfe, bis der Rettungswagen kommt. Dafür haben sie sogar Defibrillatoren an Bord. Außerdem unterstützen die Stauhelfer die Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr.

Wer die Stauhelfer finanziell unterstützen oder sich ehrenamtlich engagieren will, kann sich unter der Telefonnummer 0 33 81 / 70 10 17 oder per Mail an rv.brbnw@johanniter.de informieren.

Von MAZ

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