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Brandenburg an der Havel

Wald im Dom: Blätterdach aus Licht in spannender Ausstellung

Mit zahlreichen Lichtinstallationen verschiedenster Systeme sorgte Künstler Thomas Bartel für eine besondere Stimmung in der Ausstellung zum 700-jährigen Bestehen des Domstiftsforstes. Für die Grafiken zeichnet Christian Radeke verantwortlich.

Mit zahlreichen Lichtinstallationen verschiedenster Systeme sorgte Künstler Thomas Bartel für eine besondere Stimmung in der Ausstellung zum 700-jährigen Bestehen des Domstiftsforstes. Für die Grafiken zeichnet Christian Radeke verantwortlich.

Brandenburg/H. Zum 700. Jubiläum des Bestehens des Domstiftsforstes Seelensdorf ist jetzt eine Sonderausstellung im Brandenburger Dom zu sehen. Bis zum 10. November 2019 sind besondere Einblicke in die Geschichte des Forstes, aber auch Wissenswertes über den Wald und die schwere Arbeit der Forstarbeiter zu erleben. Bei der Gestaltung der Ausstellung setzt das Dommuseum auf die „Erlebbarkeit mit allen Sinnen“.

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Mit einer Lichtinszenierung, geschaffen vom Brandenburger Künstler Thomas Barthel, wird das mittelalterliche Gewölbe des Doms in ein lichtes Blätterdach verwandelt. Eine außergewöhnliche Zeitleiste macht die wirtschaftliche Geschichte von Seelensdorf mit allen Sinnen Kunst aus Licht begreifbar und die historischen Persönlichkeiten, deren Schicksale mit dem Forst verbunden sind, werden in dieser Ausstellung lebendig.

Im oberen Bereich des Museums sind viele alte Arbeitsgeräte zu sehen, es gibt Wissenswertes zum Thema Holz, Erlebbares aus mittelalterlicher Zeit, aber auch der Umgang mit den russischen Militär in der Region wird thematisiert.

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Vor dem ersten Rundgang durch die Ausstellung, zu dem man sich aufgrund des regen Zuspruches in eine lange Schlange einreihen musste, erinnerte Museumsleiter Rüdiger von Schnurbein in einem kurzen Abriss an die Geschichte des Forstes und dankte besonders den zahlreichen Helfern und Mitwirkenden für den Aufbau dieser Ausstellung.

Dom-Kurator Cord-Georg Hasselmann begrüßte ebenfalls die zahlreichen Gäste und gab Einblicke zum Verhältnis von Dom und Wald aus seiner ganz persönlichen Sicht.

Von Rüdiger Böhme

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