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Bestensee

Handwerker laden zum Hoffest

Die Besucher des Hoffestes beobachteten gespannt die Arbeitsschritte beim Zinngießen.

Die Besucher des Hoffestes beobachteten gespannt die Arbeitsschritte beim Zinngießen.

Bestensee.Wer möchte nicht einmal selber einen Korb flechten, eine Schale töpfern, Kerzen ziehen oder eine Zinnfigur gießen? Beim sechsten Handwerker-Hoffest in Bestensee hatten die Besucher genau diese Möglichkeiten. Klein und Groß konnten am Sonnabend ab 14 Uhr die Kunst des Selbermachens bestaunen und dabei auch selbst Hand anlegen. Schirmherr der Veranstaltung ist der Heimat und Kulturverein. Das Fest fand auf dem Hof von Veranstalter Harald Meyer statt.

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Schöne Idee

Vor rund sieben Jahren hatten er und ein paar Freunde die Idee, solch ein Fest zu veranstalten. „Es ist aus einer Schnapsidee entstanden“, sagt Meyer. „Wir saßen zusammen und haben festgestellt, dass es hier in der Dorfaue und in Bestensee ein Haufen Handwerker gibt, die das jedoch nur hobbymäßig betreiben. Es sind so viele schöne Sachen, die hier gemacht werden, das müssen wir einfach mal zeigen. Und dann dachten wir uns, wir können ein Fest veranstalten und zeigen, was wir können.“Das Fest sei zudem für die Kinder entstanden. Sie sollen die Möglichkeit haben, etwas mit ihren Händen zu erschaffen und auch die Produkte der Handwerker zu bestaunen, so Meyer.

Kinder können Figuren gießen

Das betonte auch Zinngießer Heinz Freuer. Er gehört zu denen, die das Fest ins Leben gerufen haben und ist mit seinem Stand schon seit sechs Jahren dabei. „Ich habe hier nur eine kleine Auswahl von meinen ungefähr 250 Gussformen“, sagt Freuer. „Die Kinder können sich selbst – gegen einen kleinen Unkostenbeitrag für das Material – eine Figur gießen und sie mit nach Hause nehmen. Für uns sind die leuchtenden Kinderaugen die Belohnung. Es ist schön, wenn die Kleinen sinnvoll beschäftigt sind.“

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Das Hoffest hatte aber noch mehr zu bieten. Neben den handwerklichen Attraktionen konnten die Kinder Ponyreiten, sich Stockbrot zubereiten oder Falken bestaunen. Der Falkenzüchter Jörg Reckling hatte einen fünf Jahre alten Gerfalken und einen zehn Tage alten Wanderfalken mitgebracht.

Korb flechten für Jedermann

Am Stand gegenüber animierte die ausgebildete Korbflechterin Ines Hahn die Besucher dazu, sich einen eigenen Korb aus verschieden gefärbtem Peddigrohr zu flechten.

An dem sonnigen Tag nahmen viele die Angebote dankend an, die die Veranstaltung war gut besucht. Ina Steinmacher ist jedes Jahr mit ihren Kindern auf dem Hoffest „Es ist für die Kinder wirklich attraktiv, dass sie einmal das Handwerk kennenlernen können, dass sie auch mal sehen, wie getöpfert wird. Das ist wirklich schön gemacht hier in Bestensee“, sagte sie.

Lohnender Aufwand

Um den Besuchern diese Erlebnisse ermöglichen zu können, ist natürlich ein entsprechend großer Aufwand notwendig. Diesen nimmt Organisator Harald Meyer aber gerne auf sich: „Es ist eine Sache, die von den Leuten aus der Umgebung und auch den Kindern toll aufgenommen wird. Es ist sicher viel Arbeit, aber es macht auch Spaß“, sagt er.

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Von Aaliyah Sarauer

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