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Warnstreik

Dahme-Spreewald: Streik der Asklepios-Fachkliniken Teupitz und Lübben

Beschäftigte der Asklepios-Kliniken aus Brandenburg an der Havel, Teupitz und Lübben tragen bei einer Demonstration zum Beginn des viertägigen Warnstreiks in der Potsdamer Innenstadt ein Transparent mit der Aufschrift „Asklepios-Beschäftigte fordern Entlohnung wie bei Asklepios in Hamburg!“

Beschäftigte der Asklepios-Kliniken aus Brandenburg an der Havel, Teupitz und Lübben tragen bei einer Demonstration zum Beginn des viertägigen Warnstreiks in der Potsdamer Innenstadt ein Transparent mit der Aufschrift „Asklepios-Beschäftigte fordern Entlohnung wie bei Asklepios in Hamburg!“

Dahme-Spreewald.Am Donnerstag, dem 23. September, streikten die Beschäftigten bei den psychiatrisch-neurologischen Asklepios-Fachkliniken in Lübben und Teupitz den dritten Tag in dieser Woche. Seit Beginn der Tarifauseinandersetzung im April 2021 ist damit bereits an insgesamt elf Tagen gestreikt worden. Seit April in diesem Jahr werden für die rund 1450 Beschäftigten Tarifverhandlungen geführt, die noch zu keinem Ergebnis geführt haben. Am 22. Juni fand laut einer Pressemitteilung der letzte Verhandlungstermin statt. Seitdem sei kein neuer Verhandlungstermin und kein verbessertes Tarifangebot unterbreitet worden. Das Arbeitsgericht Brandenburg hatte am 22. September die Anträge vom Unternehmen Asklepios zur Untersagung der Warnstreiks zurückgewiesen.

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Während der vergangenen Streiks hatte die Gewerkschaft Ver.di für alle Stationen einen Notdienst angeboten. Seit dem 21. September ist es etwas anders. Diesmal wird nur noch für die 30 Akut-Stationen von insgesamt 52 Stationen ein Notdienst aufrechterhalten.

Betroffen: Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Beschäftigungstherapie

Insgesamt elf Stationen inklusive zwei Tageskliniken sind während des Streiks geschlossen beziehungsweise nicht mehr mit Patienten und Patientinnen belegt. Von den Schließungen sind rund 200 Betten betroffen. Die Patienten und Patientinnen wurden laut Presseinformationen inzwischen beurlaubt, entlassen oder auf andere Stationen verlegt. Bei einigen Stationen, für die Ver.di keinen Notdienst angeboten hatte, wurde die Belegung teilweise um bis zu 75 Prozent reduziert. Die Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Beschäftigungstherapie findet nicht beziehungsweise nur sehr eingeschränkt statt. Der letzte Streiktag ist vorerst der jetzige Freitag, 24. September.

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Von MAZonline

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