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Königs Wusterhausen

Brücke wird erst 2019 fertig

Im Oktober soll die Demontage der Dahmebrücke beginnen, die seit fast zwei Jahren im Königs Wusterhausener Hafen liegt. Eine Fertigstellung bis Ende 2018 hält die Firma nicht mehr für möglich.

Im Oktober soll die Demontage der Dahmebrücke beginnen, die seit fast zwei Jahren im Königs Wusterhausener Hafen liegt. Eine Fertigstellung bis Ende 2018 hält die Firma nicht mehr für möglich.

Königs Wusterhausen.Der Königs Wusterhausener Bürgermeister Swen Ennullat hat bestätigt, dass sich die Kosten für Reparatur der kaputten Rad- und Gehwegbrücke über die Dahme verdoppeln. 1,2 Millionen Euro statt wie ursprünglich geplant 600000 Euro sind jetzt dafür vorgesehen. Als Grund nannte er die gute Konjunktur. Bei fast allen städtischen Bauprojekten gebe es deshalb erhebliche Kostensteigerungen. Gleichzeitig machte Ennullat einen Streit zwischen der beauftragten Baufirma und der Stadt öffentlich.

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Die Lücke im Geh- und Radweg zwischen Wildau und Niederlehme.

Die Lücke im Geh- und Radweg zwischen Wildau und Niederlehme.

Vertraglich sei die Fertigstellung der Brücke bis Ende 2018 festgelegt. Das beauftragte Unternehmen habe die Vorgabe nun aber als zu kurz eingeschätzt und einen Fertigstellungstermin bis Ende März 2019 benannt. „Die Stadtverwaltung Königs Wusterhausen ist im engen Austausch und prüft rechtliche Konsequenzen“, teilte Ennullat Montagnacht auf Facebook mit.

Stadt will Fertigstellung nicht gefährden

Die Stadtverwaltung hatte tagsüber eine MAZ-Anfrage mit dem Hinweis nicht beantwortet, die Stellungnahme noch mit Wildau abstimmen zu müssen. Beide Städte teilen sich die Kosten für die Brückenreparatur, federführend bei dem Projekt ist Königs Wusterhausen. Ennullat teilte weiter mit, dass die „dringend nötige Fertigstellung der Brücke nicht gefährdet“ werden dürfe. „Wir setzten alles daran, die Brücke endlich wieder in Betrieb zu nehmen.“

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Der Unterbau der Brücke soll erneuert werden, das Holzdach bleibt erhalten.

Der Unterbau der Brücke soll erneuert werden, das Holzdach bleibt erhalten.

Im Oktober erfolge die Demontage des alten Brückenkörpers und die Aufarbeitung der wieder zu verwendenden Bauteile. Die Holzbrücke wird als Holz-Stahl-Konstruktion wieder aufgebaut. Das Land hat mittlerweile eine Förderung in Höhe von 501 000 Euro bewilligt. Die Stadt rechnet mit Gesamtkosten der Baumaßnahme von 1,4 Millionen Euro. Sie ist damit so teuer wie der Neubau der Brücke von zwanzig Jahren.

Von Frank Pawlowski

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