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Geschäftsleben

Eine-Welt-Laden in Königs Wusterhausen: Lokal einkaufen, nachhaltig handeln

Annegret Albrecht und Maya Riediger (v. l.) freuen sich immer über Kunden im Laden.

Annegret Albrecht und Maya Riediger (v. l.) freuen sich immer über Kunden im Laden.

Königs Wusterhausen. „Es begann alles in einem Keller in der Cottbuser Straße, dem Büro der Grünen, wo wir Waren in zwei Regalen anboten, die wir mit dem Rucksack herangeschafft hatten“, erinnert sich Maya Riediger an die Geburtsstunde des Eine-Welt-Ladens vor 30 Jahren.

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Der kleine Laden nahe dem Bahnhof von Königs Wusterhausen ist nicht nur die Adresse für Kunden, die großen Wert auf einen fairen Handel legen, sondern auch für Liebhaber von alternativen und individuellen Waren. Von Kaffee und Tee über Schokolade und Reis bis zu kleinen Ledertäschchen und Schmuck wird alles angeboten.

Im Eine-Welt-Laden in KW gibt es auch Segel-Kaffee

„Etwas ganz Besonderes ist unser Segel-Kaffee. Er kommt mit einem Frachtsegler umweltfreundlich nach Europa. Der Bio-Kaffee stammt von Kleinbauern aus Nicaragua, wird von Hand geerntet und hat einen schokoladig-nussigen Geschmack“, erklärt Maya Riediger.

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Der Eine-Welt-Laden in Königs Wusterhausen hält auch fair produzierte Spielwaren bereit.

Der Eine-Welt-Laden in Königs Wusterhausen hält auch fair produzierte Spielwaren bereit.

Sie stieß vor 30 Jahren mit anderen darauf, dass bestimmte Produkte oft unter unfairen Bedingungen produziert werden, und wollte sich nicht an ungerechten Handelspraktiken beteiligen. So gründete sie zusammen mit Mitstreitern im Mai 1992 den Verein „Wir für eine Welt“. Dieser fungiert als Träger des Eine-Welt-Ladens. Maya Riediger ist Vereinsvorsitzende.

Faire Produkte am Bahnhof von Königs Wusterhausen

Nach dem Start in einem Keller zog der Laden später in eine Baracke am Gericht und hat seit 2001 sein Domizil in der Maxim-Gorki-Straße 30. Heute unterstützen insgesamt 20 Frauen und Männer wie Maya Riediger ehrenamtlich den Laden und wechseln sich ab, um die Öffnungszeiten abzudecken. Eine davon ist Annegret Albrecht. Seit 14 Jahren steht die Königs Wusterhausenerin im Geschäft.

Seit 14 Jahren befindet sich der Eine-Welt-Laden in der Maxim-Gorki-Straße 30.

Seit 14 Jahren befindet sich der Eine-Welt-Laden in der Maxim-Gorki-Straße 30.

Ihr ist nicht nur ihr Einsatz für fairen Handel wichtig, sondern auch die sozialen Kontakte. „Ich bin sehr kommunikativ. Gerade ältere Menschen, die allein sind, möchten gern reden“, weiß die 77-Jährige, die als Sekretärin im Landratsamt gearbeitet hat. Sie möchte ihren Einsatz für den Eine-Welt-Laden nicht mehr missen.

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Neue Mitstreiter für den Eine-Welt-Laden in Königs Wusterhausen gesucht

„Alle Ehrenämtler tragen ihren Teil dazu bei, dass es gut läuft. Wir entscheiden alles gemeinsam“, erzählt Maya Riediger. Sie betont, dass Leute, die das Team verstärken möchten, immer willkommen seien.

Klein aber viel im Angebot: Der Eine-Welt-Laden Königs Wusterhausen

Klein aber viel im Angebot: Der Eine-Welt-Laden Königs Wusterhausen

Während der Lockdowns durfte der Eine-Welt-Laden offen bleiben, da er auch Lebensmittel verkauft. „In dieser Zeit haben wir zusätzliche Kunden gewonnen. Viele sind durch die Pandemie ins Nachdenken gekommen, haben den Hintergrund der Produkte kritisch betrachtet“, sagt Riediger.

Info: Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 9 bis 18 Uhr

Von Heidrun Voigt

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