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Kundgebung von Asyl-Gegnern

Linksjugend ruft zur Gegen-Demo auf

Die Linksjugend geht gegen eine Kundgebung von Asyl-Gegnern in Königs Wusterhausen auf die Straße.

Die Linksjugend geht gegen eine Kundgebung von Asyl-Gegnern in Königs Wusterhausen auf die Straße.

Königs Wusterhausen. Die Königs Wusterhausener Innenstadt wird am 3. Dezember Schauplatz mehrerer Kundgebungen. Anlass ist der mutmaßliche Missbrauch einer 15-Jährigen durch zwei afghanische Flüchtlinge.

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Auf dem Bahnhofsvorplatz findet um 18 Uhr eine Kundgebung unter dem Motto „Schaut nicht weg, wehrt euch“ statt. Der anonyme Aufruf richtet sich gegen die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin. Unweit davon auf der Bahnhofstraße gibt es zur selben Zeit eine Gegendemonstration. „Der Vorfall wird für politische Absichten instrumentalisiert“, sagte Anmelder Joshua Deweller am Samstag der MAZ. In dem Aufruf heißt es, aufgrund der Geschehnisse werde gegen Migranten gehetzt. „Wir wollen ehrliches Mitgefühl mit dem Opfer zeigen und gegen Vorurteile und Rassismus einstehen.“ Die Gegendemonstration soll die offizielle Neugründung der Linksjugend Solid sein, kündigte der 18-Jährige an.

Vor dem Rathaus in der Schlossstraße findet um 16.30 Uhr eine weitere Kundgebung statt, angemeldet von Zukunft Heimat aus Cottbus. In dem Aufruf heißt es, niemand verstehe, warum Schutzsuchende über Frauen und Töchter herfallen. Im Rathaus tagt ab 17 Uhr die Stadtverordnetenversammlung.

Von Frank Pawlowski

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