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„Letzte Generation"

Blockade am BER: Gestrandete Passagiere können kostenlos umbuchen

Blockade der Letzten Generation legt zeitweise Flugverkehr am BER lahm: Gestrandete Passagiere im Terminal 1

Blockade der Letzten Generation legt zeitweise Flugverkehr am BER lahm: Gestrandete Passagiere im Terminal 1

Schönefeld. Das große Chaos am Flughafen BER ist am Donnerstagabend ausgeblieben. Tatsächlich wurden nur einige wenige Flüge in Folge der Blockadeaktion der so genannten Letzten Generation gestrichen, darunter Flüge nach Brüssel, Stuttgart, Düsseldorf und Wien. Kurz nachdem der Flugverkehr am BER eingestellt worden war, bildete sich am Info-Schalter der Lufthansa im Terminal 1 eine Schlange. An die 30 bis 40 gestrandete Passagiere standen an, um in Erfahrung zu bringen, wie sie nun aus der Hauptstadtregion wegkommen oder ob sie umbuchen können.

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Blockade Letzte Generation am BER: Einige Flüge, etwa nach Wien, wurden gestrichen.

Blockade Letzte Generation am BER: Einige Flüge, etwa nach Wien, wurden gestrichen.

Unter ihnen Tim H. aus Berlin. Eigentlich wollte der junge Berliner Freunde in Wien besuchen. Die Letzte Generation machte ihm einen Strich durch die Rechnung. „Mein Flug wurde aufgrund der Aktion annulliert“, sagte er. 19.40 Uhr hätte sein Flieger starten sollen. Laut Plan wäre um 18.40 Uhr Boarding gewesen. Es hätte eine Punktlandung werden können. Der Flugverkehr wurde schon um kurz nach 18 Uhr wieder aufgenommen.

Allerdings kam es aufgrund der kurzfristigen Unterbrechung zu Verzögerungen auf den Start- und Landebahnen des BER. „Ich hoffe, dass ich heute noch wegkomme. Ansonsten muss ich auf morgen früh umbuchen. Das lohnt sich kaum noch. Ich wollte nur für drei Tage nach Wien“, sagte Tim H. Für die radikale Aktion der Letzten Generation hat er dennoch Verständnis. „Mich ärgert eher die Organisation am Flughafen, ich verstehe nicht, wieso es für diesen Fall nur einen offenen Schalter gibt“, so der Berliner.

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Lufthansa: „Alle Flüge werden kostenfrei umgebucht“

Elisabeth P. und Oliver M. hatten beruflich auf der am Donnerstag zu Ende gegangenen Schulbaumesse Berlin zu tun. Sie bezweifelten, dass sie am Freitagmorgen wieder pünktlich in ihrem Wiener Büro sitzen werden und stellten sich auf eine weitere Übernachtung in Berlin ein. „Ich habe Verständnis für den Sinn und Zweck der Blockade, aber nicht für die Art und Weise“, sagte Elisabeth P. Ihr Kollege Oliver M. nannte den Ort für die Aktion problematisch: „Im Zweifel sind Menschen gefährdet.“ Außerdem rede nun niemand über das eigentliche Anliegen der Gruppe, sondern nur über den Protest und dessen Auswirkungen, gab der Wiener zu bedenken.

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Immerhin dürften die betroffenen Passagiere nicht auf den entstandenen Kosten für die Umbuchungen ihrer Flüge sitzen bleiben. „Alle Flüge werden natürlich kostenfrei umgebucht“, versicherte eine Sprecherin der Lufthansa auf Nachfrage.

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