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Groß Köris

Weihnachtstauchen: Bei fünf Grad geht’s runter

Gemeinsamer Fototermin für  Taucher und Winterschwimmer auf dem Steg, dann ging es in den See.

Gemeinsamer Fototermin für Taucher und Winterschwimmer auf dem Steg, dann ging es in den See.

Groß Köris. Grau verhangen war der Himmel am Vormittag des Zweiten Weihnachtstages über dem Karbuschsee in Groß Köris. Herbert Krenz und Peter Kretschmann ließen sich vom Nieselregen nicht abhalten und ruderten auf den See hinaus. Schließlich hatten sie Wichtiges zu erledigen. In neun Meter Tiefe galt es einen Weihnachtsbaum zu verankern.

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Der Baum war das Ziel der Taucher, die jedes Jahr am 26. Dezember vom Steg der Pension „Schwalbennest“ aus in den See steigen. Schon zum 24. Mal hatte die Tauchsportgemeinschaft „Dubrow Wels 68“ zum Weihnachtstauchen eingeladen. „Da der Wasserstand in diesem Jahr 30 Zentimeter niedriger ist, mussten wir ein Stückchen weiter raus fahren“, erklärte Herbert Krenz. Ein blauer Ballon kennzeichnete der Standort.

Eisiges Wasser, heißer Glühwein

Lutz Dittert, Holger Paetsch und Frank Stephan, alle gut verpackt in ihren Trockenanzügen, tauchten unter dem Beifall der Zuschauer in das fünf Grad kalte Wasser ab, um nach einer halben Stunde wieder zum Vorschein zu kommen. Diejenigen, die lieber im Trockenen geblieben waren, hielten sich unterdessen bei ebenfalls fünf Grad Lufttemperatur mit Glühwein bei Laune. Auch für die Zuschauer hat sich das Weihnachtstauchen als Tradition etabliert. „Es gehört einfach zu Weihnachten, dass wir den Tauchern zusehen“, sagt Jörg Stiehl aus Groß Köris.

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Sabine Ebermann geht sonst eigentlich mit ins Wasser. In diesem Jahr konnte sie nur vom Ufer aus zuschauen. „Ich hab mir eine Erkältung eingefangen und da geht es einfach nicht“, bedauerte sie. Ähnliche ging es Frank Seidlitz.

Geschwommen wurde auch

Dass man bei der Wassertemperatur auch noch schwimmen kann, bewiesen die „Winterschwimmer“ Horst Wünsch, Dieter Irrgang und Matthias und Carola Deblitz.

Im vergangenen Jahr ist Peter Kretschmann noch selbst unter den Tauchern gewesen. „Einmal ist Schluss“, sagt der 77-Jährige und machte sich jetzt an der Seite von Herbert Krenz, der für die Organisation des Weihnachtstauchens verantwortlich ist, nützlich. Lange Zeit waren die beiden Tauchpartner und erinnern sich an viele schöne gemeinsame Erlebnisse unter Wasser.

Im Anschluss ging’s zur Hühnersuppe

Bei Hühnersuppe, Gänsekeule und Rieseneisbein, alles liebevoll vorbereitet von Familie Schötz saßen im Anschluss alle gemütlich im „Schwalbennest“ zusammen. „Es ist wie eine großen Familie, wenn wir hier alle zusammen sind und Erinnerungen austauschen“, sagte Vereinsvorsitzender Frank Werner. Und dass man sich über neuen Tauchsportbegeisterten freue. Vor allem über junge.

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Von Gerlinde Irmscher

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