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Kultur

TH Wildau: Programm des Seniorenseminars ist vollständig

Erfolgreiche und beliebte Veranstaltungsreihe: das Seniorenseminar an der TH Wildau.

Erfolgreiche und beliebte Veranstaltungsreihe: das Seniorenseminar an der TH Wildau.

Wildau. Das Programm der beliebten Vorlesungsreihe „Seniorenseminar“ der Technischen Hochschule Wildau für das aktuelle Wintersemester ist nun vollständig: Am 14. Oktober wird es eröffnet. Dann wird Alexander Böker über „Kleine Teilchen – große Wirkung“ sprechen. Der Chemiker leitet seit 2015 das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung in Potsdam und ist an der Universität Potsdam Professor für Polymermaterialien und Polymertechnologie. Polymere sind chemische Verbindungen, die aus Molekülketten bestehen.

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Wissenschaftlicher Beirat wählt Themen aus

Bereits seit 28 Jahren gibt es die Vortragsreihe an der TH. Renate Wilde, die frühere Kanzlerin der Hochschule, erinnerte sich anlässlich des 25. Geburtstags des Seniorenseminars im Jahr 2019 an den Beginn: Da sei es um "Hilfe zur Selbsthilfe" gegangen. "In der Region lebten ganz viele Akademiker, die in der Wendezeit ihre Arbeit verloren hatten." Manche hofften durch die erst 1991 gegründete Fachhochschule auf neue berufliche Perspektiven. Da sei die Idee entstanden, dass ältere Akademiker Vorträge für andere Akademiker anbieten könnten, erzählte sie.

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Ein wissenschaftlicher Beirat, dessen sechs Mitglieder durch TH-Präsidentin Ulrike Tippe immer für zwei Jahre berufen werden, entwickelt die inhaltlichen Themen für jedes Semester. Und zwar gemeinsam mit Christa Arlt, die sich seit Ende der 1990er Jahre mit großem Engagement um die Organisation der Reihe kümmert. Längst ist sie selbst Rentnerin und lässt sich noch immer gern für neue Themen und Referenten begeistern. Vor allem Vorträge zu Kultur, Philosophie, Wirtschaft und Religion fanden über die Jahre immer guten Zuspruch, weiß sie zu berichten. Sämtliche Vorlesungen sind kostenlos für die Interessierten. Diese müssen keineswegs schon das Rentenalter erreicht haben – das Seniorenseminar ist offen für alle.

Detlef Rüster will über „Schatzsucher, Grabräuber und Archäologen – über die frühe Archäologie in Ägypten“ sprechen.

Detlef Rüster will über „Schatzsucher, Grabräuber und Archäologen – über die frühe Archäologie in Ägypten“ sprechen.

Bereits am 21. Oktober geht es dann auch schon weiter: Die in Wildau lebende Schriftstellerin Tanja Stern wird über „Zwischen Dogma und Experiment – das Fernsehen der DDR“ referieren. Am 4. November wird der Zeuthener Autor und Chirurg Detlef Rüster unter dem Titel „Schatzsucher, Grabräuber und Archäologen“ über die frühe Archäologie in Ägypten sprechen. Der Altphilologe Christian-Friedrich Collatz hält seine Vorlesung am 11. November über „Das Gymnasium zum Grauen Kloster – Geschichte, Gegenwart und eine Zukunft“. Eine Woche später wird der Kunsthistoriker Lutz Stöppler über „Andreas Schlüter und das barocke Berlin um 1700“ reden. „Von Stendal nach Rom – der außergewöhnliche Lebensweg von Johann Joachim Winckelmann“ heißt der Vortrag von Kathrin Schade am 25. November. Sie ist Kuratorin am Winckelmann-Museum Stendal.

Heinrich Schliemann wird ebenfalls Thema im Seniorenseminar

Markus Lahr, Ansprechpartner der gemeinsam von der TH Wildau und der FH Potsdam betriebenen Hochschulpräsenzstelle in Luckenwalde möchte diese am 2. Dezember vorstellen. Sein Vortrag „Potenziale hochschulferner Regionen erkennen und nutzen“ dreht sich um den Auftrag der Präsenzstelle, die brandenburgische Hochschulwelt in der Fläche sichtbar zu machen.

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Der Historiker Andreas Fritz-Bleßmann will am 9. Dezember über Heinrich Schliemann reden. Im Januar geht es mit Kerstin Bragenitz weiter: Die in Zernsdorf lebende Ethnologin wird sich am 6. Januar mit in verschiedenen Regionen der Erde entdeckten Felsenbildern beschäftigen. Mit der Vorlesung „Zwischen Revolution und Romantik – Zur politischen Ästhetik in der DDR“ von Thomas Schubert, Autor und Philosoph vom Einstein-Haus in Caputh, endet am 3. Januar das Seniorenseminar-Semester.

Markus Lahr in der Präsenzstelle in Luckenwalde.

Markus Lahr in der Präsenzstelle in Luckenwalde.

„Wir hoffen, dass wir alles so durchführen dürfen, wie wir uns das vorstellen“, sagt Christa Arlt. Die Vorlesungen beginnen stets um 15 Uhr und finden im Audimax der TH in Halle 17 auf dem Campus statt.

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