Kommentar

Wildauer Ausrufezeichen

Entwurf für die Wohnbebauung am Dahme-Nordufer in Wildau.

Entwurf für die Wohnbebauung am Dahme-Nordufer in Wildau.

Wildau. Wildau sagt erst Ja zu einem Investor und zeigt ihm dann die rote Karte. Das ist kein guter Stil, erst recht nicht nach den jahrelangen gemeinsamen Planungen. Die Entscheidung gegen den Wohnungsbau am Dahme-Nordufer ist deshalb durchaus fragwürdig, sie hat aber auch ein Ausrufezeichen. Die Stadt bestellt die Musik, die bei ihr gespielt wird, nicht ein Investor. Oft war es umgekehrt. Wildau rückt das Verhältnis für sich wieder gerade und bietet einem namhaften Immobilienkonzern nun die Stirn. Respekt. Der Ablehnung liegt eine Vorstellung zugrunde, wie die Stadt sich insgesamt entwickeln soll. Das gab es beim Ja zum Nordufer-Projekt vor drei Jahren noch nicht. In Bezug auf die Einwohnerzahl soll Wildau eher moderat wachsen, finden die meisten Stadtpolitiker. Für ein neues großes Stadtquartier sehen sie daher keinen Platz mehr – so schön die Pläne dafür auch sein mögen.

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