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Falkensee

Ohne Helfer muss Fahrdienst seine Arbeit einstellen

Der Fahrservice des ASB ist in Falkensee unterwegs.

Der Fahrservice des ASB ist in Falkensee unterwegs.

Falkensee. Viele Falkenseer kennen den weißen Kleinbus mit dem Aufdruck „Fahrservice“. Er fährt von Montag bis Freitag durch das Falkenseer Stadtgebiet und ermöglicht Menschen, die den Weg zur Bushaltestelle oder zum Bahnhof nicht aus eigener Kraft bewerkstelligen können, Fahrten zum Arzt, zur Physiotherapie oder zu kulturellen Veranstaltungen.

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Gegen eine freiwillige Spende werden die Fahrgäste direkt von Haustür zu Haustür befördert. Betrieben wird der Bus vom ASB und dem Lokalen Bündnis für Familie der Stadt Falkensee.

Das Angebot wird von vielen Betroffenen genutzt, die den eigenen Pkw oder den Öffentlichen Nahverkehr nicht mehr benutzen können. Möglich wird dieser Service aber nur durch die Mitarbeit von ehrenamtlichen Helfern. Und genau an der Stelle werden noch mehr Helfer gesucht. Dringend sogar.

„Der Fahrdienst basiert – genau wie beispielsweise Bürgerbusse in anderen Gemeinden - auf dem Prinzip des Ehrenamtes“, erklärt Falkensees Bürgermeister Heiko Müller. „Damit der Bus zuverlässig fahren kann, benötigen wir einen Pool von etwa 15 ehrenamtlichen Fahrern“, ergänzt Frederik Luszpinski, Koordinator für ehrenamtliches Engagement beim ASB in Falkensee.

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Die Helfer sollten sich in Falkensee gut auskennen, Spaß am Umgang mit älteren Menschen haben und einen gültigen Führerschein der Klasse B besitzen. „Der Kontakt zu den Seniorinnen und Senioren und ihre Dankbarkeit zu spüren, kann großen Spaß machen“, erklärt Marion Carus, Koordinatorin des Lokalen Bündnisses.

Je mehr sich melden, desto geringer ist der zeitliche Aufwand für jeden Einzelnen. Finden sich nicht genügend Fahrer, läuft der soziale Fahrdienst Gefahr, eingestellt zu werden. Aktuell wird der Bus wegen Reparatur- und Wartungsarbeiten den gesamten Februar hindurch nur eingeschränkt einsatzbereit sein, so dass bereits angemeldete Fahrten zwar durchgeführt, neue Anmeldungen vorerst jedoch nicht entgegengenommen werden können.

Weitere Informationen zum Einsatz als ehrenamtlicher Fahrer gibt es bei Frederik Luszpinski, Koordinator für das Ehrenamt beim ASB, telefonisch unter 03322/28 44 48, per E-Mail unter frederik.luszpinski@asb-falkensee.de. Interessenten können auch persönlich im ASB Mehrgenerationenhaus, Ruppiner Straße 15 in Falkensee, vorbeikommen.

Von MAZ

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