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Falkensee/Spandau

Traditionslauf eröffnet Havelland-Cup

Um 11 Uhr fiel der Startschuss vor der Falkenseer Stadthalle.Zehn Kilometer legte der schnellste Teilnehmer in 30 Minuten und 42 Sekunden zurück.

Um 11 Uhr fiel der Startschuss vor der Falkenseer Stadthalle.Zehn Kilometer legte der schnellste Teilnehmer in 30 Minuten und 42 Sekunden zurück.

Falkensee.Als Freundschaftslauf zwischen Falkensee und Spandau fing alles an: Vor 30 Jahren fiel der Startschuss für den ersten Lauf der Sympathie mit einigen hundert Teilnehmern. Heute ist er zur festen Größe geworden und seit diesem Jahr Teil des ersten Havelland-Cups mit insgesamt sieben Läufen.

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2190 Teilnehmer gestartet

2190 Läufer traten in diesem Jahr den 10-Kilometerlauf mit etwas veränderter Streckenführung an. 24 Schulstaffeln aus Berlin und Brandenburg, 320 Läufer für 5 Kilometer und 130 Kinder zwischen 2 und 10 Jahren waren ebenfalls dabei, wie Organisator Klaus Scholz vom VFV Spandau mitteilte. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es insgesamt 2100 Läufer in allen Kategorien. Einige liefen mit, weil sie nach wie vor für die Freundschaft zwischen Falkensee und Spandau einstehen, andere weil sie wissen wollten, wie fit sie nach den Wintermonaten noch sind. Wieder anderen ging es um den Spaß.

Die ersten Teilnehmer sprinten konzentriert los. In der Startgasse passen nur wenige Läufer neben einander.

Die ersten Teilnehmer sprinten konzentriert los. In der Startgasse passen nur wenige Läufer neben einander.

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Gut 80 Ehrenamtliche waren es alleine in Falkensee, die die Strecke betreuen. „Ohne unsere Ehrenamtlichen ginge gar nichts“, sagte Birgit Faber, Vorstandsmitglied des TSV Falkensee. Seit 2002 betreut der TSV den Falkenseer Teil des Sportevents. In Spandau kümmert sich der VfV. Für Faber, die ebenfalls seit 2002 in die Organisation des Laufes eingebunden ist, stand am Sonntag fest, dass bei so vielen Teilnehmern die Veranstaltung auch weiterhin stattfinden müsse. Beschwerlich sei nur der bürokratische Weg dahin.

Bürokratischer Aufwand hat sich verdoppelt

„Der bürokratische Aufwand hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt“, sagte sie. Daten- und Brandschutz sowie Sicherheitsvorkehrungen sind seitdem neu geregelt. Das Organisationsteam braucht fast ein Jahr, um einen Lauf zu planen. Die Ehrenamtlichen Dorit Tscherner, Torsten Kollberg und Andreas Mattausch kümmern sich um Logistik, Start und sportliche Aspekte. „Wir sind froh, dass die Drei immer mithelfen“, so Faber.

Birgit Faber, Vorstandsmitglied des TSV Falkensee, zeigt die Medaille, die die Teilnehmer des 30. Laufs der Sympathie erhalten.

Birgit Faber, Vorstandsmitglied des TSV Falkensee, zeigt die Medaille, die die Teilnehmer des 30. Laufs der Sympathie erhalten.

Immer im Austausch seien die Sportvereine daher mit Falkensees Bürgermeister Heiko Müller und dem Spandauer Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. Auf städtischer Seite wolle man sich künftig für eine Erleichterung der Genehmigung stark machen, soweit dies gesetzlich möglich sei.

Der Havelland-Cup

Der Lauf der Sympathie war das erste Rennen im neu gestarteten „Havelland-Cup“.

Der Cup besteht aus insgesamt sieben Läufen, die über das Jahr verteilt stattfinden.

Die weiteren Termine sind: Der 7. Zachower Crosslauf am 19. Mai, der 16. Seeburger Feld-, Wald-und Wiesenlauf am 2. Juni, Sielmanns Heidelauf am 15. Juni, der 13. Lilienthal-Lauf am 10. August, der 2. Uwe-Kanty-Gedenklauf am 25. August und der 2. Schnauf Lauf am 27. Oktober.

Anmeldung unter: vorstand@sc-ketzin.de

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Doch nicht nur die Organisation, auch die Kosten wären ohne Hilfe nicht zu stemmen. Zwar zahlen alle Teilnehmer des 10-Kilometerlaufs eine Startgebühr von 12 Euro. Doch das Geld alleine reicht nicht, um den Organisationsaufwand zu bezahlen. „Ohne unsere Sponsoren könnte der Lauf nicht stattfinden“, sagte Faber. Jedes Jahr würden sie eine fünfstellige Summe zuschießen. Dann erst sei das nötige Geld zusammen, um Absperrungen, Dixi-Klos und Messtechnik mieten und aufstellen zu können.

Ehrenamtliche Helfer stemmen die Veranstaltung

Vor dem Lauf wurden alleine für den Startbereich 80 Absperrgitter angeliefert, die von 20 bis 30 Helfern aufgebaut werden mussten. Nachdem alle Läufer den Startbereich passiert hatten, fingen die Helfer bereits um 11.30 Uhr mit dem Abbau an. „Wenn die Läufer in Spandau ankommen, ist bei uns schon wieder alles weggeräumt“, so Birgit Faber. Einige Helfer sind Rentner, die schon seit Jahren Mitglied im TSV sind. Für die, die anpacken, sei ein gemeinsames Essen das Mindeste, was man zurückgeben könne, betonte Faber.

Falkensees Bürgermeister Heiko Müller, Spandaus Bezirksstadtrat Gerhard Hanke und Landrat Roger Lewandowski geben den Startschuss zum 30. Lauf der Sympathie.

Falkensees Bürgermeister Heiko Müller, Spandaus Bezirksstadtrat Gerhard Hanke und Landrat Roger Lewandowski geben den Startschuss zum 30. Lauf der Sympathie.

Und während die Helfer in Falkensee noch fleißig einpackten, lief in Spandau bereits der erste Teilnehmer über die Ziellinie: Nach genau 30 Minuten und 42 Sekunden erreichte der Sieger das Ziel in der Spandauer Altstadt.

Von Vivien Tharun

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