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Markee

Die Zeiten des „Kartoffelackers“ sind bald passé

Ortsvorsteher Ralph Bluhm an der alten Tischtennisplatz am Sportplatz. Diese wird bald durch eine neue ersetzt.

Ortsvorsteher Ralph Bluhm an der alten Tischtennisplatz am Sportplatz. Diese wird bald durch eine neue ersetzt.

Markee.Wenn die gegnerischen Mannschaften beim Fußballclub Markee in der 2. Kreisklasse zu Gast sind, dann bekommt Vereinschef Stephan Löbig immer wieder zu hören: „Könnt ihr nicht endlich mal was mit dem Platz machen, da bricht man sich ja die Beine. So ein Kartoffelacker.“

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Für Löbig ist das nicht gerade schön, aber er kann es nachvollziehen. Umso mehr ist er froh, dass nun endlich Abhilfe naht. „Wir freuen uns, dass wir endlich eine neue Rasenfläche bekommen werden“, sagt er.

Antrag kann gestellt werden

Seit gut anderthalb Jahren arbeiten der Verein, die Stadt Nauen, die Dienstleistungsgesellschaft und der Ortsbeirat daran, einen Leader-Förderantrag auf den Weg zu bringen. Jetzt hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) das Vorhaben „Generationsübergreifende Spiel- und Freizeitstätte Markee“ befürwortet. Nun kann der Antrag gestellt werden.

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Schon 2017 hatte der Ortsbeirat dem Vorhaben zugestimmt, steht voll dahinter. Ortsvorsteher Ralph Bluhm hofft, dass die Förderung bald bewilligt wird. „Wir würden dann dieses Jahr noch mit der Regeneration der Rasenflächen beginnen. Das hat Priorität“, sagt er. Die Ko-Finanzierung soll aus dem Budget für den Ortsteil bestritten werden.

Rasen wird regeneriert

Vorgesehen ist, sowohl den Rasen auf dem Spielfeld zu erneuern, als auch auf dem Trainingsplatz direkt daneben. Außerdem sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die Plätze dann auch beregnet werden können. Ein Brunnen soll dazu gebohrt werden.

Und ein Ballfangnetz wird künftig verhindern, dass die Bälle immer wieder im angrenzenden Feld verschwinden. Toll findet Löbig es auch, dass eine Beleuchtungsanlage am Trainingsplatz entstehen wird. „Dann können wir den Trainingsbetrieb dort auch im Winter aufrecht erhalten“, sagt er.

Bälle können nicht prallen

Doch es geht nicht nur um die Fußballer, das zeigt der Begriff „Freizeitstätte“. So soll das bestehende Basketballfeld endlich auch zum Basketballspielen taugen. Momentan befindet sich zwischen den Körben eine Rasenfläche. Damit die Bälle auch prallen können, soll ein befestigter Untergrund entstehen.

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Außerdem wird die Tischtennisplatte aus DDR-Zeiten gegen eine moderne ausgetauscht. „Und wir wollen eine so genannte Lümmelbank aufstellen, damit die Jugendlichen sich dort treffen können“, sagt Ralph Bluhm. Nicht zuletzt soll sich das Areal künftig auch dafür eignen, dass dort Dorffeste stattfinden können. Dazu entstehen unter anderem Elektroanschlüsse. „Wenn wir das alles schaffen, sind wir gut aufgestellt.“

Gewinn fürs ganze Dorf

Stephan Löbig geht davon aus, dass eine attraktiver Sportplatz ein Gewinn für das ganze Dorf ist. „Mit der Generalüberholung des Platzes können wir eventuell auch neue Mitglieder gewinnen“, sagt der Vereinschef, der das Amt vor drei Jahren vom langjährigen Vorsitzenden Lothar Richter übernommen hatte. Er glaubt, dass die Jugendlichen künftig mit den neuen Angeboten auch eher im Dorf bleiben, statt woanders ihre Freizeit zu verbringen.

Von Andreas Kaatz

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