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Gewerbe

Planung zu Gewerbegebiet Markee soll platzen

Viele Lkws fahren täglich auf der kaputten Landesstraße durch Markee.

Viele Lkws fahren täglich auf der kaputten Landesstraße durch Markee.

Nauen. Die Stadt Nauen beabsichtigt, das Bauleitplanverfahren für das neue Gewerbegebiet Markau-Süd einzustellen. Über eine entsprechende Beschlussvorlage sollen die Stadtverordneten am kommenden Montag befinden.

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Der Hauptausschuss hat bereits am 10. April in nichtöffentlicher Sitzung ein entsprechendes Votum abgegeben und sich damit dem Markeer Ortsbeirat angeschlossen.

Markeer befürchten mehr Verkehr

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, hätten die Diskussionen der vergangenen Wochen gezeigt, „dass keine Aussicht darauf besteht, eine durchgreifende Verbesserung der Ortsdurchfahrt Markee im Zuge dieser potenziellen gewerblich-industriellen Entwicklung zu erwirken“.

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Die Markeer befürchten mehr Verkehr auf ihrer kaputten Landesstraße – trotz der geplanten Errichtung der Ortsumfahrung Wernitz, die den Hauptteil des Lkw-Verkehrs zum neuen Gewerbegebiet aufnehmen soll.

„Aufhebung der Beschlüsse ist folgerichtig“

Ohne eine grundlegende Verbesserung der Ortsdurchfahrt könne deshalb eine Zustimmung von Nauen zu einer Erweiterung des Gewerbegebietes Etzin nicht in Aussicht gestellt werden, so die Nauener. „Die Aufhebung der Beschlüsse für diese eingeleiteten Bauleitplanverfahren ist daher folgerichtig“, heißt es.

Zum bevor stehenden Beschluss am Montag meint Nauens Bürgermeister Manuel Meger (LWN): „Nach meiner Einschätzung ist mit großer Zustimmung zu rechnen.“ Er habe bereits im Vorfeld den Landrat und die Bürgermeister von Ketzin/Havel und Wustermark informiert, die an der Weiterentwicklung des Gewerbegebiets beteiligt sind.

Wiedereinleitung des Verfahrens möglich

„Sollte sich in den Folgejahren für die Ortsdurchfahrt Markee überraschenderweise doch eine Verbesserung abzeichnen, kann gegebenenfalls die Wiedereinleitung des Verfahrens neu geprüft werden“, so Meger.

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Die Stadt Nauen will mit der Aufhebung der Beschlüsse offenbar Druck machen auf das Land. Leidtragende dürften aber unter anderem die Bewohner von Wernitz sein.

Dann gibt es keine Umgehungsstraße

Denn wenn der wichtige gewerblich-industrielle Vorsorgestandort nicht kommt – und danach sieht es jetzt aus – gibt es für sie keine Umgehungsstraße. Das hat die gemeinsame Landesplanungsabteilung deutlich gemacht. Aus Wustermark hieß es dazu am Donnerstag: „Das wäre eine bittere Pille.“

Von Andreas Kaatz

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