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Ferchesar

Neue Infotafeln für Touristen

Naturparkleiterin Ilona Langgemach (links) mit Amtsdirektorin Ilka Lenke an der neuen Infotafel in der Dranseschlucht.

Naturparkleiterin Ilona Langgemach (links) mit Amtsdirektorin Ilka Lenke an der neuen Infotafel in der Dranseschlucht.

Ferchesar. Von den Touristen, die immer stärker mit dem Rad oder auf dem Wasser den Naturpark Westhavelland erkunden, interessieren sich Naturfreunde auch für die Großtrappenbalz oder den Vogelzug und Kranichrastplätze. Mit Fisch- und Seeadler, Rot- und Schwarzmilan sind weitere vom Aussterben bedrohte Arten im Naturpark heimisch. Seit der Anerkennung des Naturparks als ersten Deutschen Sternenpark im Jahr 2014 kommen jedes Jahr auch immer mehr Astrofans.

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Dorfkirchen, Gutshäuser und Schlösser sind sehenswerte Zeitzeugen der Kulturgeschichte. Optikindustriemuseum, Lilienthal-Centrum oder Spielzeugmuseum laden Touristen ein.

Diese Tafel informiert über das Leben mit dem Biber.

Diese Tafel informiert über das Leben mit dem Biber.

All diese Informationen finden Touristen auf den Tafeln, die an touristischen Punkten im Naturpark aufgestellt sind. Vor zwei Jahren begann die Naturparkverwaltung, die bisherigen Tafeln schrittweise zu ersetzen. „Die Tafeln erhielten ein landesweit einheitliches Design. Gleichzeitig werden die Informationen auf den neuesten Stand gebracht“, sagt Naturparkleiterin Ilona Langgemach. „Außerdem werden Tafeln an Stellen aufgestellt, an denen bisher keine standen.“ So stellte der Naturpark, in Zusammenarbeit mit dem Amt Nennhausen, zwei Tafeln in der Dranseschlucht auf.

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„Die ausgewiesene EU-Badestelle am Ferchesarer See ist bei Einheimischen und Besuchern beliebt. Zudem führen der Seerundweg sowie der Havel-Elbe-Wanderweg hier entlang“, ergänzt Amtsdirektorin Ilka Lenke. So informiert die erste neue Tafel an der Badestelle unter anderem mit einer Gesamtkarte über allgemeine Angebote des gesamten Natur- und Sternenparks und wichtige vorkommende Tierarten. „Die Inhaberin des Eiscafés, Dagmar Hartmann, hatte mich immer mal nach Karten des Naturparks für ihre Gäste gefragt“, so Langgemach. „Jetzt steht eine große Infotafel direkt neben dem Eiscafé.“

Am Eiscafé an der Dranseschlucht steht jetzt auch eine Infotafel.

Am Eiscafé an der Dranseschlucht steht jetzt auch eine Infotafel.

Eine zweite Tafel wurde direkt am Ende der Treppe zum Seeufer aufgestellt. Unter der Überschrift „Gewusst wie – leben mit dem Biber“ informiert diese über den Biber. „Am See gibt es drei, vier Biberburgen, eine unweit dieser Tafel hier“, so Ilona Langgemach. Der Biber gilt in den Flüssen und Seen des Naturparks als Leitart. Er benötigt vielfältige Vegetationsstrukturen in großflächigen, überwiegend naturnah vernetzten Gewässersystemen. Durch den Schutz des Bibers als Rote Liste-Art profitieren zahlreiche weitere Arten. Dazu zählen über 30 Vogelarten, wie der Eisvogel und Flussuferläufer, weitere Säugetierarten der Roten Liste wie der Fischotter sowie Libellen- und Wasserkäferarten.

Vor zwei Jahren wurden die ersten neuen Tafeln an der Naturparkverwaltung, am Lilienthal-Centrum Stölln und an der Lady Agnes aufgestellt. Unter anderem Tafeln am Gülper See, an den Biwakplätzen Pritzerbe und Strodehne wurden bereits erneuert.

Von Uwe Hoffmann

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