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Havelland

Landrat sieht sich um in Premnitz

In der Grundschule Am Dachsberg in Premnitz hat sich Landrat Roger Lewandowski unter anderem das neu ausgestattete zweite Computerkabinett angesehen.

In der Grundschule Am Dachsberg in Premnitz hat sich Landrat Roger Lewandowski unter anderem das neu ausgestattete zweite Computerkabinett angesehen.

Premnitz.Welche Probleme eine schrumpfende Stadt lösen muss, die zwischenzeitlich plötzlich wächst, das hat sich Landrat Roger Lewandowski (CDU) den ganzen Dienstag lang in Premnitz zeigen lassen. Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) hatte bewusst Projekte ausgewählt, die mit Hilfe von Fördermitteln der Europäischen Union, des Landes und des Landkreises realisiert worden sind.

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Ab 2015 viel mehr Kinder

Überraschend hatte es in der Stadt von 2015 an viel mehr Kinder gegeben. Der starke Zuzug von Flüchtlingen war der Hauptgrund dafür. Was der Stadt deshalb in erster Linie unerwartet fehlte, waren Kita-Plätze und Räume in der Grundschule.

Der erste Besuch des Landrates galt der Kita „Flax und Krümel“. Dort ist vor einem Jahr ein Anbau mit 20 Plätzen fertig geworden, in dem zwei Gruppen des Altersbereich unter drei Jahren ihre Räume haben. Gekostet hat der Anbau 500 000 Euro. Gleichzeitig ist auf einer Seite des Hauses ein Spielplatz für den Krippenbereich für 65 000 Euro neu angelegt worden.

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In der Kita „Flax und Krümel“ ging es vor allem um den Erweiterungsanbau, in dem zwei Gruppen im Alter unter drei Jahren ihre Räumlichkeiten haben.

In der Kita „Flax und Krümel“ ging es vor allem um den Erweiterungsanbau, in dem zwei Gruppen im Alter unter drei Jahren ihre Räumlichkeiten haben.

Vor dem Umbau habe die Einrichtung 100 Plätze gehabt, berichtete Kita-Leiterin Sandy Worf. Durch den Anbau sei deren Kapazität auf 120 Plätze gewachsen. Weil die Nachfrage weiterhin groß sei, habe man eine befristete Erweiterung der Kapazität auf 130 Plätze beantragt, was auch genehmigt worden sei.

Gegenwärtig seien 121 Plätze belegt, sagte die Kita-Leiterin. Bereits jetzt sei absehbar, dass im August die 130 Plätze auch alle vergeben sind. Was die Kita-Kapazitäten angehe, befand Sandy Worf, befinde sich die Stadt Premnitz in einer guten Lage. Ganz im Unterschied zur Nachbarstadt Rathenow, teilte sie mit. Es komme immer wieder vor, dass Eltern aus der Kreisstadt in ihrer Kita nach Betreuungsplätzen fragen.

Landrat Lewandowski im Gespräch mit Kindern.

Landrat Lewandowski im Gespräch mit Kindern.

Gegenwärtig werde die Planung für eine Erweiterung der Kita „Waldhaus“ um 30 Plätze erarbeitet, sagte Bürgermeister Ralf Tebling. Wenn der Bedarf vorhanden sei, könne im Jahr 2020 gebaut werden.

In der Grundschule Am Dachsberg berichtete deren Leiter Jens Martin, dass die Einrichtung derzeit 366 Schülerinnen und Schüler hat und am Beginn des neuen Schuljahres rund 400 bekommen wird. 17 Klassen werde sie dann haben. Die Medienausstattung der Schule sei gut, sagte Jens Martin. Unter anderem durch Gelder vom Landkreis sei es gelungen, einen zweiten Computerraum einzurichten.

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Vier digitale Tafeln

Gegenwärtig besitze die Schule vier digitale Tafeln (White-Board genannt). Man sei auf einem guten Weg, denn jedes Jahres komme eine solche Tafel hinzu.

Weil die Zahl der Schüler in der Dachsbergschule in letzter Zeit stetig wächst, hat sie im vergangenen Jahr einen Anbau mit drei Horträumen erhalten. In der nächsten Woche soll der zweite Bauabschnitt beginnen, bei dem sechs weitere Schulräume geschaffen werden. Vorgesehen ist außerdem, bei gleichbleibender Entwicklung im Jahr 2021 noch mit einem dritten Bauabschnitt einen Anbau mit drei kleineren Räumen für Förderunterricht zu schaffen.

Bürgermeister Tebling interessierte sich für Tischfußball.

Bürgermeister Tebling interessierte sich für Tischfußball.

Landrat Roger Lewandowski fragte, wie die Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund aussieht. Es gebe zwei Vorbereitungsgruppen mit je zwölf Kindern, berichtete Jens Martin. Weitere 23 fremdsprachige Kinder würden am Regelunterricht teilnehmen. Die Rahmenbedingungen für die Integration der Kinder seien ausreichend.

Kulturhaus Liebigstraße und Motorsportclub

Am Nachmittag hat Landrat Roger Lewandowski gestern in Premnitz das Kulturhaus Liebigstraße besucht, dessen Umbau zu einem Bürgerhaus im April zu Ende geht.

Im Industriepark sah er sich das dort neue Unternehmen Euro-Elast an.

Letzte Station des Tages war der Motorsportclub (MC) Premnitz. Dort soll dieses Jahr im Hafen eine neue Spundwand gebaut werden.

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Von Bernd Geske

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