Premnitz

Oberschule zum vierten Mal „Hervorragend“

Tabea Schollmeier (rechts) hat am Dienstag darüber berichtet, wie ihr Praktikum im Tierheim der Stadt Brandenburg gewesen ist.

Tabea Schollmeier (rechts) hat am Dienstag darüber berichtet, wie ihr Praktikum im Tierheim der Stadt Brandenburg gewesen ist.

Premnitz. Die Oberschule Premnitz hat am Dienstag ein Jubiläum gefeiert, dessen Etappen sich mittlerweile nicht einmal mehr mit zehn Fingern darstellen lassen. Wie Schulleiter Ingo Kacz-marek in seiner kurzen Ansprache sagte, war die Oberschule im Jahr 2009 mit dabei, als nach einem landesweiten Zertifizierungsverfahren die ersten Schulen den Ehrentitel „Schule mit hervorragender Berufsorientierung“ bekamen. Dieses Jubiläum ist mit dem 1. Schulhoffest gefeiert werden.

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Damit ist die Erfolgsgeschichte aber noch nicht komplett geschrieben. In zwei Re-Zertifizierungsverfahren 2011 und 2015 hat die Schule ihre Leistungsfähigkeit für jeweils vier weitere Jahre bestätigt bekommen. Und weil die Verantwortlichen nicht ruhen wollen, hat die Schule zum Beginn dieses Jahres sich erneut am Verfahren beteiligt und das Zertifikat für weitere vier Jahre (bis 2023) verlängert bekommen.

Die Klassen 7a und 7b haben einen Kuchenbasar veranstaltet

Die Klassen 7a und 7b haben einen Kuchenbasar veranstaltet.

„Das Zertifizierungsverfahren ist in den zehn Jahren immer umfangreicher geworden“, sagt Lehrerin Heidi Petzold, die in der Schule für die Berufsorientierung verantwortlich ist. Am Anfang habe allein das Praxislernen im Fokus gestanden. Heute gehe es um Berufs- und Studienorientierung, und viele weitere Anforderungen seien zu erfüllen.

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Die wichtigsten Bausteine der Premnitzer Oberschule neben diversen weiteren Aktivitäten dabei sind: Die 7. Klassen machen einen Schnuppertag – möglichst in einem Betrieb, wo Mutter oder Vater tätig sind. Sie nehmen teil am Projekttag „Komm auf Tour“ des Landkreises, bei dem es um die Stärken-Schwächen-Analyse geht.

Wer wollte, konnte Bubble Soccer spielen

Wer wollte, konnte Bubble Soccer spielen.

Die 8. Klassen fahren eine Woche ins Bildungszentrum nach Peenemünde, wo sie unterschiedliche Projekte zur Berufsorientierung bearbeiten. Beim IKW in Rathenow lernen sie in zwei Wochen zehn Berufsfelder kennen und absolvieren eine Woche ein Betriebspraktikum.

Für die 9. und 10. Klassen ist der alljährliche Berufemarkt in der Schule im November der Höhepunkt. 2018 haben sich 23 Unternehmen dort vorgestellt, so viele wie nie zuvor. Weil es im Speiseraum zu eng wird, soll künftig die Turnhalle mit dazu genommen werden. Die 9. Klassen haben außerdem ein dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum.

Bürgermeister Ralf Tebling (links) hat sich auch in der Oberschule umgesehen

Bürgermeister Ralf Tebling (links) hat sich auch in der Oberschule umgesehen.

Nicht nur der schon zum dritten Mal bestätigte Ehrentitel gibt der Schule recht. Aus der Klasse 10a, berichtet Heidi Petzold, haben alle Mädchen und Jungen schon einen Ausbildungsvertrag. In der Klasse 10b haben nur drei Jungs noch keine Lehrstelle. Man geht aber davon aus, dass sie im Handwerk und in der Altenpflege gute Erfolgsaussichten haben.

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Von Bernd Geske

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