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Rathenow

Kunstprojekt mit Bürgel-Schülern

Mitglieder des Vereins LebenSmittel und Schüler beim Projekt „Hinter Mauern geschaut“

Mitglieder des Vereins LebenSmittel und Schüler beim Projekt „Hinter Mauern geschaut“

Rathenow/Rhinow. Die Vorsitzende des Vereins „LebenSmittel“ aus Berlin hat mit Malern, Musikern und Schauspielern schon einige Kunstprojekte im Havelland realisiert. Der Verein versteht sich als Förderer soziokultureller Aktivitäten und kommt seit 2016 regelmäßig zu Workshops auf den Pferdehof von Heike Welling im kleinen beschaulichen Kietz bei Rhinow. Der Verein pflegt mittlerweile eine enge Zusammenarbeit mit der Kita Knirpsenstadt in Rhinow, bezieht Einwohner von Kietz in seine künstlerische Arbeit ein und plant für 2019 eine Ausstellung „30 Jahre Mauerfall in der Kunst“ im Kulturzentrum Rathenow.

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Drei Tage in der Bürgel-Schule

Nach Rathenow führte Marina Prüfer mit Kunstschaffenden des Vereins auch das jüngste Kunstprojekt. In der Bürgel-Schule arbeiteten sie drei Tage mit Schülern mehrerer Jahrgangsstufen. Gewidmet waren die gemeinsamen Kunsttage dem Thema „Hinter Mauern geschaut“. Die Schüler entwickelten dazu eigene Ideen und setzten sie in Kunstprojekte um.

Verlorenes oder Vergessenes wiederentdecken, Neues entwickeln und mit Kreativität bereichern, standen im Mittelpunkt der Arbeit, bei denen die Schüler vor Enthusiasmus auch schon mal Pausen sausen ließen. Stühle wurden bunt bemalt.

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Demokratie und Freiheit

Plakate oder Leinwände wurden kunstvoll gestaltetet mit Herzen und kreativen Ansichten zu aktuell wichtigen Themen, wie Fairness, Respekt , Meinungsvielfalt, friedvolles Miteinander, innere Mauern, neue Welten, Freude, Spaß und gegenseitige Akzeptanz. Alles eingebettet in die großen Themen Demokratie, Freiheit, Frieden und Kunst statt Gewalt.

„Es war enorm, wie schnell die Kinder und Jugendlichen die Themen zum Vorschein brachten. Wie unverblümt und voller Vertrauen sie sich ins Zentrum ihrer Betrachtungen rückten. Was für ein Schatz“. Marina Prüfer ist begeistert von der gemeinsamen Arbeit mit den Schülern.

Großer Ideenreichtum

Das Projekt wurde von der Initiative „Partnerschaft für Demokratie“ gefördert und bot Vielfältigkeit und Ideenreichtum. Viel Spaß und guter Wille bereicherten die Tage, bei denen die Schüler in Gruppen arbeiteten. Die Werke fügten sich zu einem großen Teppich zusammen. „Als Coach freue ich mich besonders darüber, dass wir es geschafft haben, die vielen Fäden für mehr Kunst statt Gewalt zu berühren und sie zum Vorschein brachten“, resümiert die Bildende Künstlerin Ricke Fröhlich die Projekttage.

Von Norbert Stein

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