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Premnitz

Sommerfest und Vernissage in der Villa am See

Künstlerin Ulrike Hogrebe mit Gastgeber Stefan Behrens.

Künstlerin Ulrike Hogrebe mit Gastgeber Stefan Behrens.

Premnitz.„Die Werke Ulrike Hogrebes sind wie das Leben selbst, spiegeln unterschiedliche Emotionen und Erlebnisse. Ihre Werke sind wunderbare Begleiter in unserem Leben, die man nicht missen möchte, weil sie uns kennen und einen Dialog mit uns führen.“ So bewertet Stefan Behrens die Arbeit von der Künstlerin.

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Und weiter: „Ihre Werke begleiten uns deswegen so gut, weil sie eine Form, eine Bildsprache und Farbigkeit gefunden hat, die voller Lebenserfahrung steckt und unsere Zeit, bei nicht verloren gehender Vielfältigkeit, reduziert, so dass es jeden anspricht, wenn man es möchte.“ So ist die neue Kunstausstellung, die zum 6. Sommerfest in der Villa am See, gemeinsam mit musikalischen Darbietungen, eröffnet wurde, passend mit dem Titel „Kunst und Leben sind nicht zu trennen“ überschrieben.

Aus Neuwerder

Neben rund 60 Gemälden in Acryl und Öl und Zeichnungen, die abstrakte mit figürlicher Malerei kombiniert, zeigt die Retrospektive aus Keramiken aus dem 40-jährigen künstlerischen Schaffen der in Neuwerder beheimateten Künstlerin Ulrike Hogrebe.

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Nicht nur aus der Region

Zum Sommerfest mit Vernissage kamen über 100 interessierte Freunde zeitgenössischer Kunst aus Berlin und Potsdam ebenso wie Kunst interessierte Havelländer. Sie nutzten auch während der zwei Rundgänge mit der Künstlerin durch die Ausstellung die Möglichkeit, ihre eigenen Eindrücke zu sammeln und mit Ulrike Hogrebe über ihre Kunst ins Gespräch zu kommen. „Sehen Sie hin“, sagte Stefan Behrens. „Hier ist eine Ausnahmekünstlerin, die keine Begegnung mit noch so großen Namen fürchten muss.“

Sieben Meisterschüler der Akademie für Musik im polnischen Katowice, mit ihrer Lehrerin und Pianistin Urszula Stańczyk

Sieben Meisterschüler der Akademie für Musik im polnischen Katowice, mit ihrer Lehrerin und Pianistin Urszula Stańczyk

Sieben junge Instrumentalisten und Sänger des Ensembles „Amici Musicali da Katowice“ mit ihrer Lehrerin und Pianistin Urszula Stańczyk von der Akademie für Musik „Karol Szymanowski“ im polnischen Katowice gestalteten den Tag drei Konzerten.

Die Konzerte

Neben Musik des Namensgebers (1882 bis 1937) erklangen im ersten Konzert weitere Stücke zeitgenössischer polnischer Komponisten wie Józef Świder (1930 bis 2014). Zum Hauptkonzert „Vom Mythos zur Moderne in den schönen Künsten“ spannten die Musiker einen Bogen von Werken Mozarts (1756 bis 1791) und Beethovens über Chopin (1810 bis 1849) bis hin zu Maurice Ravel (1875 bis 1937) und Benjamin Britten (1913 bis 1976) und Stanisław Moryto (1947 bis 2018). Zum musikalischen „Nachschlag“ nach dem kulinarischen Menü aus Behrens’ Töpfen erklang am späten Abend unter anderem Mussorgskis musikalischer Bilder-Zyklus „Bilder einer Ausstellung“.

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Im eigenen Land

„Wir wollten den Ausspruch, wonach der Prophet im eigenen Land nichts zählt, nicht gelten lassen“, so Stefan Behrens. „Der stete innere Antrieb, mich künstlerisch auszudrücken, ist mein Leben“, drückt Ulrike Hogrebe ihre Motivation aus.

Während des Rundgangs durch die Ausstellung.

Während des Rundgangs durch die Ausstellung.

Die Künstlerin wurde 1954 in Münster/Westfalen geboren und verließ mit 16 Jahren ihre Heimat Richtung Berlin. 1975 bis 1978 studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste, zuerst plastisches Gestalten und danach auch Malerei. Bereits 1993 entdeckte sie das kleine Dorf Neuwerder im Ländchen Rhinow, wo sie einen alten Hof kaufte. Seit 2000 lebt und arbeitet die Künstlerin dort.

Biennale im Dorf

Zwischen dem 15. und 30. Juni fand in Neuwerder die, durch Ulrike Hogrebe mitinitiierte, VII. Biennale "Land(schafft)Kunst" mit Beteiligung von 25 Künstlern statt. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Kunsthaus Premnitz findet man unter www.villa-am-see.de.

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Von Uwe Hoffmann

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