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Oberhavel

Auszeichnung für fünf Schülerzeitungen

Der Jugendpresseverband vergab einen Sonderpreis an das „Jeanal“-Team aus Sachsenhausen.

Der Jugendpresseverband vergab einen Sonderpreis an das „Jeanal“-Team aus Sachsenhausen.

Oberhavel. Im Potsdamer Landtag sind am Montag die besten Schülerzeitungen Brandenburgs ausgezeichnet worden. Unter den Preisträgern sind auch fünf Redaktionen aus Oberhavel.

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Im Bereich der Oberschulen gewann das Team von „Werners beste Seiten“ den zweiten Preis. Die Jungredakteure von der Granseer Werner-von-Siemens-Schule bekommen 300 Euro.

Gleich zweimal ist Oberhavel in den Top 3 im Bereich der Grundschulen vertreten. Den zweiten Landespreis, dotiert mit 300 Euro, bekam die Zeitschrift „Havelnews“. Sie erscheint an der Oranienburger Havelschule. Platz drei ging an das „Ahornblatt“ von der Ahorn-Grundschule in Bergfelde.

Der Verdi-Förderpreis der deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union geht an „Friedrich“. Die Schülerzeitung erscheint an der Friedrich-Wolf-Grundschule in Lehnitz. Die jungen Schreibenden bekommen als Preis einen Tagesworkshop, bei dem sie noch mehr über das Blattmachen erfahren können.

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Gruppenfoto mit allen Redaktionen aus Brandenburg.

Gruppenfoto mit allen Redaktionen aus Brandenburg.

Auch der Jugendpresseverband Brandenburg vergab einen Sonderpreis. Er ist mit 100 Euro dotiert und ging auch in den Kreis Oberhavel: Bei den Leuten vom „Jeanal“ von der Jean-Clermont-Oberschule in Sachsenhausen war die Freude groß. Das Heft wird dort in der Arbeitsgemeinschaft Schülerzeitung erstellt.

Der Jury war die Darstellung des Schullebens wichtig. Jugendrelevante Themen sollen die Schülerzeitung ausmachen, sie solle eine Interessenvertretung und zielgruppenorientiert gestaltet sein. Insgesamt hatten sich 26 Schülerzeitungen aus ganz Brandenburg beworben.

„Schülerzeitungen können viel bewirken“, sagte Britta Stark, Landtagspräsidentin und die Schirmherrin des Wettbewerbs, im Landtag. „Zum Beispiel Diskussionen in Gang setzen, Entwicklungen in der Schule anstoßen und die Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern stärken. „Schülerzeitungen gehören zum Schulalltag dazu“, erklärte Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst. „Wer wissen will, was Schülerinnen und Schüler denken, muss Schülerzeitung lesen. Und wird spüren, mit welcher Leidenschaft, mit welchem Ideenreichtum und mit welchem Humor die Kinder und Jugendlichen ihre Artikel schreiben.“

Glückwünsche für die Oranienburger Ausgezeichneten kamen am Montagmittag vom SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann. „Es ist beeindruckend, wie hoch die Qualität der ausgezeichneten Schülerzeitungen ist und wie vielfältig die Themen sind“, sagte er. Die Magazine würden informieren, unterhalten und Schülerinnen und Schüler am Schulleben teilhaben. „Besonders gut finde ich, dass die Nachwuchsjournalisten Themen auch kritisch hinterfragen. Das fördert den Austausch zu Themen und motiviert auch den Leser, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen“, so Lüttmann weiter. Schülerzeitungen seien wichtig für die Diskussionskultur an den Schulen.

Von Robert Tiesler

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