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Hohen Neuendorf

Einweihung, Partnerschaft und Ehrenamt

Foto des Abends mit Raimund Weiland, Gerd Solik, Elke Rettmann, Gerhard Valtin, Matthias Schulz, Kerstin Paech, Fred Bormeister und Steffen Apelt (v.l.). Quelle: Helge Treichel

Foto des Abends mit Raimund Weiland, Gerd Solik, Elke Rettmann, Gerhard Valtin, Matthias Schulz, Kerstin Paech, Fred Bormeister und Steffen Apelt (v.l.). Quelle: Helge Treichel

Hohen Neuendorf. Die Stadt Hohen Neuendorf beging am Freitagabend ihren Jahresempfang mit rund 120 geladenen Gästen. Unter dem Titel „Menschen 2017“ stand das Ehrenamt im Mittelpunkt. Außerdem wurde feierlich die Partnerschaftsurkunde mit der französischen Partnerstadt Bergerac unterzeichnet.

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„Wir sind heute zusammengekommen, nicht nur weil wir erfolgreich zusammen arbeiten, sondern weil wir heute auch die Früchte unserer Arbeit feiern wollen.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) seine Ansprache. Ein sichtbares Ergebnis dieser Anstrengungen sei der neue Teil des Rathauses, der erstmals zum Veranstaltungsort des Empfangs und an diesem Abend eingeweiht wurde. „Lange hat es mit dem Rathausanbau gedauert, aber nicht so lange wie der BER oder Stuttgart 21“, kommentierte der Vorsitzende der Stadtveordnetenversammlung, Raimund Weiland (CDU), seinerseits die neue Örtlichkeit.

Die Bürgermeister Steffen Apelt und Daniel Garrigue (r.) unterzeichneten am Freitagabend die dekorative Partnerschaftsurkunde.

Die Bürgermeister Steffen Apelt und Daniel Garrigue (r.) unterzeichneten am Freitagabend die dekorative Partnerschaftsurkunde.

Im Mittelpunkt des Abends stand einmal mehr herausragendes ehrenamtliches Engagement für die Stadt. Sechs Frauen und Männer wurden stellvertretend für viele andere geehrt. Fred Bormeister, der 1989 als Pfarrer nach Hohen Neuendorf kam, erhielt den Ehrenamtspreis der Stadt für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement auf sozialer, (inter)kultureller und politischer Ebene. 1989/90 moderierte er den „Runden Tisch“. Seit dem Jahr 2010 führt er den Vorsitz des Städtepartnerschaftskomitees aus.

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Matthias Schulz engagiert sich im Bildungsbereich der Stadt: Er betreut unter anderem die Bienen-AG an der Waldgrundschule und ist Ansprechpartner und Mentor für die Bienen-AGs der Grundschule Niederheide sowie der Dr. Hugo Rosenthal Oberschule. Sein Einsatz sei „sensationell“, wofür ihm großer Dank und der Ehrenamtspreis gebühre.

Kerstin Paech wurde als „Urgestein der Hohen Neuendorfer Leichtathletik“ geehrt. Im Traditionsverein SV electronic gehöre sie zu den aktivsten Mitgliedern. Über Jahre hinweg war sie im Vorstand tätig, betreut die Öffentlichkeitsarbeit. Noch wichtiger sei ihre langjährigen Trainingserfahrungen und ihre kontinuierliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Für sein Engagement bei der Volkssolidarität wurde Gerd Solik geehrt. Seit 2011 war er Vorsitzender der Hohen Neuendorfer Ortsgruppe. Erst im April dieses Jahres gab er die Funktion ab und arbeitet seit dem „nur noch“ im Vorstand mit. Während seiner siebenjährigen „Amtszeit“ wuchs die Mitgliederzahl der Gruppe von 80 auf über 150 Mitglieder an. Seit sechs Jahren ist er Mitglied des Städtepartnerschaftskomitees und baute eine Seniorenpartnerschaft mit Jánow Podlaski auf. Als ehemaliger Bauamtsleiter führt er Gäste durch die Stadt.

In besonderer Weise hat sich Elke Rettmann um das Wohl und den Zusammenhalt des Vereins der Stolper Landfrauen verdient gemacht. Als Gründungsmitglied gehört sie seit 1998 dem Verein an. Ihr besonderes Engagement gilt dabei der akribischen Organisation von Veranstaltungen des Vereins. Beispiel dafür sei das Nussfest. Ein besonderes Anliegen ist ihr zudem die Werterhaltung des Bürgerhauses.

Das Hauptaugenmerk der ehrenamtlichen Arbeit von Gerhard Valtin lag immer in der Seniorenarbeit. Von 2003 bis 2011 leitete er den Seniorenclub der Volkssolidarität. Dabei beschränkte er sich nie auf das Verwalten, sondern verwendete viel Kraft und Energie, um auf eine starke Mitgliederorganisation hinzuwirken. Ob gemeinschaftlicher Austausch, Fahrdienste oder Hausbesuche bei älteren Menschen – auf Gerhard Valtin war immer Verlass.

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Von Helge Treichel

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