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Kremmen

Arbeitsmarktinitiative schafft mehr Jobs im Tourismus

Gruppenbild vor der Kremmener Museumsscheune. Ganz links: Bürgermeister Sebastian Busse (CDU).

Gruppenbild vor der Kremmener Museumsscheune. Ganz links: Bürgermeister Sebastian Busse (CDU).

Kremmen. Am und auf dem Mertenpfuhl im Kremmener Scheunenviertel wird derzeit kräftig gearbeitet. Nachdem dort ein Baum ins Wasser gestürzt war, musste er entfernt werden, außerdem müssen Überflüsse und Gräben auf dem Areal gesäubert werden. Das übernehmen sogenannte FAV-Kräfte. FAV steht für Förderung von Arbeitsverhältnissen.

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Da Kremmen seit diesem Jahr Mitglied in der Arbeitsmarktinitiative Oberhavel-Süd (AMI Süd) ist, kann die Stadt für solche Arbeiten Leute anfordern, die über die AMI-Süd dann dort hingeschickt werden. Zu den AMI-Kommunen gehören neben Kremmen auch Birkenwerder, Glienicke, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Liebenwalde, Oberkrämer und Oranienburg. Alle Orte zahlen in einen Topf, damit würden FAV-Stellen finanziert. Es werde dann ermittelt, wie viele Stellen den einzelnen Kommunen dann zustehen.

Gesprächsrunde in Kremmen.

Gesprächsrunde in Kremmen.

Am Mittwoch führte die jährliche AMI-Tour durch Kremmen, Vehlefanz und Hennigsdorf. „Das ist ein bisschen wie die Leistungsschau der ABS“, sagte Claudia Grünefeld-Rettschlag von der Hennigsdorfer Gesellschaft für Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung. Vertreter aller Mitgliedskommunen schauten sich in den Orten an, was alles geschafft worden oder was möglich ist.

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In der Kremmener Museumsscheune begrüßte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) am Mittwochvormittag die Tourteilnehmer. Im Erdgeschoss befindet sich die Tourismusinformation, die von 8000 Menschen im Jahr besucht werde, so Busse. Dort arbeitet seit einiger Zeit eine FAV-Kraft, wie Claudia Grünefeld-Rettschlag später erklärte. Wenn jemand in die Tourismusinfo komme und Fragen zum Tourismus habe, dann könne er Auskünfte geben. Ebenfalls dort angestellt ist neuerdings eine MAE-Kraft. MAE bedeutet eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung. Dadurch können sich Empfänger des Arbeitslosengeldes II wieder in den Arbeitsmarkt integrieren – öffentlich gefördert.

Kerstin Thiele, Geschäftsführerin der Hennigsdorfer ABS-Gesellschaft.

Kerstin Thiele, Geschäftsführerin der Hennigsdorfer ABS-Gesellschaft.

Auch in der Tourismusinfo von Oberkrämer in der Vehlefanzer Mühle sei noch eine MAE-Stelle zu vergeben, diese Stelle sei noch nicht besetzt, so Claudia Grünefeld-Rettschlag am Mittwoch. Kerstin Thiele, Geschäftsführerin der Hennigsdorfer ABS-Gesellschaft, sagte, dass man insbesondere in Kremmen und Oberkrämer in die touristische Infrastruktur investiere, weshalb die beiden Orte am Mittwoch auch besucht worden seien.

Von Robert Tiesler

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