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Löwenberg

Über 400 Aktive im Waldstadion

Geehrt für 28 Jahre Vereinsvorsitz: Axel Klicks (2. v. l.) vom Löwenberger SV erhält Präsente vom Löwenberger Bürgermeister Bernd-Christian Schneck (2. v. r. ) und Ortsvorsteher Mathias Ludwig. Auch sein Nachfolger Stephan Richter war dabei

Geehrt für 28 Jahre Vereinsvorsitz: Axel Klicks (2. v. l.) vom Löwenberger SV erhält Präsente vom Löwenberger Bürgermeister Bernd-Christian Schneck (2. v. r. ) und Ortsvorsteher Mathias Ludwig. Auch sein Nachfolger Stephan Richter war dabei

Löwenberg. Das Löwenberger Waldstadion entpuppte sich am Donnerstag wieder zum Leichtathletik-Mekka der Region. Mehr als 400 Sportler- und Sportlerinnen kamen zum Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ und boten über nahezu fünf Stunden spannende Wettkämpfe und beeindruckende Leistungen.

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Schon beim betreten des Waldstadions beeindruckte die hohe Teilnehmerzahl an Athleten. Aus ganz Brandenburg kamen die besten Schüler- und Schülerinnen zum Schul-Landesfinale nach Löwenberg, um sich dort der Konkurrenz zu stellen. Davon nach wie vor angetan war Uwe Peter, Vorsitzender des Fördervereins für Schulsport. „Dieses Landesfinale der Leichtathleten ist das größte seiner Art. Alle sechs Altersklassen gehen hier gemeinsam an den Start. Wahnsinn was hier immer los ist“, sagte Peter, der vor allem den Lehrer- und Lehrerinnen dankte, die durch ihr Wirken Engagement und Leidenschaft fördern. „Leichtathletik ist die Kernsportart des Schulsports, muss aber auch mit Lust und Freude angeboten werden. Dafür großen Dank an alle Lehrer.“

Bevor jedoch die 400 Sportler- und Sportlerinnen ihre Wettkämpfe aufnahmen, nahm sich der Löwenberger Bürgermeister Bernd-Christian Schneck Zeit für eine ganz besondere Ehrung. 28 Jahre führte Axel Klicks als Vorsitzender des gastgebenden Löwenberger SV die Geschicke des Vereins, ehe er vor einigen Wochen das Amt aus privaten Gründen abgab. „Axel Klicks hat großartige Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass die Kinder- und Jugendlichen hier unter diesen tollen Bedingungen ihren Sport ausüben können. Sein Nachfolger tritt in große Fußstapfen“, würdigte ihn Schneck. Genau dieser war auch vor Ort – und sich der Aufgabe bewusst: „Ich werde engen Kontakt mit Axel pflegen. Wir wollen seine tolle Arbeit weiter führen und vielleicht noch an der ein oder andere Stelle verfeinern“, sagte Klicks’ Nachfolger Stephan Richter.

Und die bestehenden Bedingungen konnten kaum besser sein. Eine Videoleinwand übertrug die Wettkämpfe, eine elektronische Zeit– und Weitenmessung entschied auch den noch so engsten Wettkampf. „Der Aufwand ist immens, wir sind jetzt schon in den Planungen für 2020“, beschreibt Uwe Peter den Aufwand. Knapp 100 ehrenamtliche Helfer- und Helferinnen tragen dabei zum Gelingen der Veranstaltung bei.

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Sportlich zeigten vor allem die Sportschüler aus Cottbus und Potsdam ihre Klasse, aber auch die einheimischen Leichtathleten liefen nicht hinterher. So etwa der Hohen Neuendorfer Willy Tuttas. Der 11-Jährige gehörte im Vorjahr zu den schnellsten Sprintern in Deutschland. „Diese Schulwettkämpfe machen Spaß. Auch das Niveau ist sehr hoch, da sind schon viele gute Leute bei“, sagte Tuttas.

Der hatte im Vorfeld der Veranstaltung noch mit einer Fuß-Verletzung zu kämpfen, die ihn einige Wochen aus der Bahn warf. Dennoch startete er am Donnerstag über die 75-Meter-Sprintstrecke (2. Platz, beim Weitsprung (1. Platz) und über in der 4x75-Meter-Staffel (1. Platz). Alle Platzierungen und Ergebnisse sind nachzulesen unter: bildungsserver.berlin-brandenburg de.

Von Knut Hagedorn

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