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Vehlefanz

Aktionstag: Gemüsesuppe aus dem Kochbus

Koch Martin Schneider mit Kindern der Vehlefanzer Nashorn-Grundschule. Es gab Gemüsesuppe.

Koch Martin Schneider mit Kindern der Vehlefanzer Nashorn-Grundschule. Es gab Gemüsesuppe.

Vehlefanz. Gemüsesuppe! In vielen Fällen erntet man bei dieser Ankündigung von Kindern nicht gerade Begeisterungsstürme. Am Freitag war das an der Vehlefanzer Nashorn-Grundschule anders. Neben der Sporthalle stand der Kochbus. Darin konnten die Kinder die Suppe selbst zubereiten und probieren.

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Brandenburg begeht derzeit die Tage der Schulverpflegung. Die Firma „Menüpartner“, der Schulcaterer, ist mit einem umgebauten Doppelstockbus unterwegs – dem Kochbus. „Es geht um gesunde Ernährung mit gesunden Zutaten“, erklärte Christian Seifert von „Menüpartner“. Mit dem Koch Martin Schneider haben verschiedene Kindergruppen im Laufe des freitags verschiedene Speisen zubereitet.

Am Vormittag ging es um Gemüsesuppe. „Ich war erstaunt, dass sich in meiner Klasse ganz viele für den Gemüseeintopf gemeldet haben“, sagte Lehrerin Corinna Tuchtenhagen. „Es gab vier Gerichte zur Auswahl.“ Sie freute sich darüber, dass die Kinder so gut mitgemacht haben. „Ich finde es toll, dass sich Kinder, die sonst im Unterricht nicht so auffallen, sich hier sehr hervorgetan haben.“

Der Kochbus

Der Kochbus.

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Es geht vor allem auch darum, dass die Kinder selbst kochen. Die Gemüsesuppe am Freitag bestand aus Putenfleisch, Kartoffeln, Mohrrüben, Zwiebeln, Petersilie, Lauch, Wasser und Brühe. Rieka (10) aus Amalienfelde erzählte: „Wir haben erst mal das Gemüse geschnitten. ich habe Kartoffeln geschält, das war nicht schwer. Dann den Lauch und Zwiebeln.“ Und wie schafft man es, dass die Augen beim Zwiebelschneiden nicht brennen? Die Kinder haben am Freitag einen Trick gelernt. „Man muss darauf achten, dass man nicht so doll drückt beim Zwiebelschneiden.“ Denn erst durch das zu feste Drücken entweicht das Wasser.

Dass die Kinder beim Zubereiten auch mit Messern hantieren, sei wichtig, sagt der Koch Martin Schneider. „Kinder werden zu sehr geschont.“ Die Angst vor Verletzungen, wenn sie mit dem Messer arbeiten, sei jedoch nicht unbegründet. „Aber man muss den Kindern einfach mal was zutrauen.“ Nur wenn sie ihre Erfahrungen machen, können sie lernen. Nach so einem Kochkurs seien sie meistens sicherer im Umgang mit solchen Hilfsmitteln. „Die Kinder lernen hier für das Leben“, so Martin Schneider weiter.

Selber machen war die Devise

Selber machen war die Devise.

Im Laufe des Tages entstanden in anderen Kindergruppen auch Brotaufstriche, Müsli und auch ein Nudelsalat. „Sie gehen klüger aus diesem Kurs raus“, sagt Christian Seifert, der „Menüpartner“-Betreuer. „Es geht ja auch viel um Inhaltsstoffe, um Zucker und Fette.“

Nicht alle wollten danach auch alles essen: Gastiel (9) aus Vehlefanz schmeckte die Brühe am besten, während er beim Brokkoli eher skeptisch blieb.

Von Robert Tiesler

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