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Oranienburg

Oranienburg: Caritas-Werkstatt näht Stoffmasken gegen Corona

Mund- und Nasen-Schutz, hergestellt von der Caritas-Werkstatt Oranienburg.

Mund- und Nasen-Schutz, hergestellt von der Caritas-Werkstatt Oranienburg.

Oranienburg. Der allgemeine Mangel an Schutzausrüstung im Gesundheitswesen treibt auch die Oranienburger Stadtverwaltung um. Eine Allgemeinmedizinerin trat an den Bürgermeister mit der Bitte um Unterstützung heran und löste damit eine große Hilfsaktion aus. Gemeinsam mit der Caritas wird nun die Produktion von Behelfsmasken aus Stoff hochgefahren, um insbesondere Oranienburger Allgemeinarztpraxen zu versorgen.

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Caritas-Werkstatt näht Stoffmasken

Die Stadt koordiniert, die Caritas näht: Sören Neubert von der Caritas-Werkstatt freut sich über diese Initiative der Stadt: „Ich höre von vielen Akteuren aus dem Gesundheitswesen den Wunsch nach Stoffmasken, um dem akuten Mangel zu begegnen und hatte gerade angefangen Muster zu nähen, als die Stadt auf mich zukam.“ In Windeseile wurden die nötigen Abstimmungen getroffen. Derzeit wird die Maskenproduktion mit zehn Beschäftigten hochgefahren. „Wir liegen aktuell bei rund 200 Masken pro Tag und können diese gegen ein geringes Entgelt weitergeben.“ Parallel kontaktiert die Stadt derzeit alle allgemeinmedizinischen Praxen in Oranienburg und koordiniert die Bestellung der Masken.

Selbstgenähte Masken können bei der Caritas abgegeben werden

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Auch ehrenamtliche Näherinnen und Näher können helfen: Um möglichst viele Masken zur Verfügung stellen zu können, freut sich die Stadt auch über Masken, die von ehrenamtlichen Näherinnen und Nähern angefertigt werden. Hierfür kann zum Beispiel die Nähanleitung der Stadt Essen genutzt werden: essen.de/gesundheit/coronavirus_6.de.html. Die selbst genähten Masken können bei der Caritas in der Berliner Straße 93 abgegeben werden, per Mail ist die Caritas zu diesem Thema über schnittstelle@caritas-werkstatt.de zu erreichen. Dort werden sie gewaschen, verpackt und weiterverteilt. Auch mit der privaten Gruppe „Behelfsmasken für Oranienburg“, in der fleißige Frauen und Männer Masken nähen und verteilen, ist die Stadt bereits in Kontakt. Hier sind auch weiterhin Stoff-, Geld- und Gummibandspenden willkommen.

In Abhängigkeit von den erzielten Mengen und dem Bedarf der Allgemeinarztpraxen wird die Stadt die Verteilung auch an weitere Akteure des Gesundheits- und Pflegewesens koordinieren. „Ich freue mich über die Kooperation mit der Caritas-Werkstatt, in dieser Zeit ist es wichtiger denn je, dass wir Oranienburger zusammenhalten und gemeinsam kreative Lösungen finden, um da zu helfen, wo es nötig ist“, so Bürgermeister Alexander Laesicke. Vorsorglich sei darauf hingewiesen, dass es sich bei den Stoffmasken um kein Medizinprodukt handelt. Sie stellen keinen hundertprozentigen (Eigen-)Schutz dar, sie dienen dazu, die eigene Verbreitung von Viren ein wenig zu reduzieren. Ansprechpartnerin in der Stadtverwaltung ist Nicole Döhler, erreichbar unter der Nummer 03301/60 0 60 19 oder doehler@oranienburg.de. Hier kann sich melden, wer Bedarf an Behelfsmasken hat oder wer gern selbst welche beisteuern möchte.

Von MAZonline

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