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Velten

Trotz erfolgreicher Stammzellenspende: Emma (2) aus Velten ist gestorben

Die kleine Emma aus Velten, wie sie ihren Eltern und vielen anderen Menschen in Erinnerung bleiben wird.

Die kleine Emma aus Velten, wie sie ihren Eltern und vielen anderen Menschen in Erinnerung bleiben wird.

Velten. „R.I.P. EMMA – Lasst den Engel noch mal um die Welt fliegen, du wirst uns immer in Erinnerung bleiben.“ Dahinter ein Herz. Diese Nachricht wurde am Donnerstagabend auf der Facebookseite „Emma sucht Helden“ gepostet, gerichtet an die lieben „Menschen da draußen“. Die krebskranke Emma aus Velten verstarb am Dienstag in den Armen ihrer Mama, wenige Tage nach ihrem zweiten Geburtstag.

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Das kleine Mädchen litt an einer besonders seltenen Form der T-ALL-Leukämie. Bevor durch eine groß angelegte Kampagne der DKMS Deutschland ein anonymer Spender für sie gefunden werden konnte und sie im vergangenen Juni eine Stammzellenspende erhielt, hatte sie bereits sechs Chemotherapien in der Berliner Charité hinter sich.

„Haben alles, was nur zu bewegen war, in Bewegung gesetzt“

Ihr ohnehin geschwächtes Immunsystem musste für die Transplantation quasi komplett zerstört werden. Andernfalls hätte der Körper die fremden Zellen abstoßen können.

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"Wir haben in einer unvorstellbaren Art und Weise zusammengehalten, gehofft, die Daumen gedrückt und alles, was nur zu bewegen war, in Bewegung gesetzt", heißt es auf der Facebookseite seitens der Helfer. Nach der erfolgreichen Transplantation habe es so geschienen, "dass die liebe Emma auch die Chance bekommt, wie jedes andere Kind ein ,normales Leben' zu führen. Sie sei fitter und mobiler geworden und habe munter drauflos geplappert, hatten die Eltern seinerzeit berichtet.

Abschied am 9. Dezember

Es vergingen Monate, in denen die Eltern Friederike und Björn Druckrey unvorstellbare Kraft aufgebracht haben. Alles haben sie für ihre Kleine getan, nichts unversucht gelassen. „Unseren allergrößten Respekt und unser tiefstes Mitgefühl widmen wir der Familie“, schreiben die Helfer: „Wir werden dich unendlich vermissen und wünschen dir unter Tränen eine gute Reise über die Regenbogenbrücke.“

Wer am Montag, 9. Dezember, um 14 Uhr zum Friedhof nach Velten kommen mag, um Abschied zu nehmen, könne dies gerne tun, heißt es auf Facebook.

Von Helge Treichel

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