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Kyritz

Feuerwehr übt den Ernstfall: Feuer in der Strandbad-Küche

Die Kyritzer Feuerwehr und die der Ortsteile absolvierten eine Einsatzübung am See.

Die Kyritzer Feuerwehr und die der Ortsteile absolvierten eine Einsatzübung am See.

Kyritz. Samstag, 12.45 Uhr: Ein Rettungsruf geht in der Leitstelle Potsdam ein. Am Kyritzer Strandbad ist Rauchentwicklung zu sehen. Eine Fritteuse fing Feuer und konnte nicht gelöscht werden. Ein Bürger schildert, dass ein Mitarbeiter einen Kanister Öl in die Küche brachte und nach Wasser rief. Kurz darauf entstehen hohe Flammen. Vor dem Verkaufsstand wartete eine Schulklasse auf ihre Bestellung. Acht Verletzte, drunter sechs Kinder und zwei Erwachsene, müssen versorgt werden. Teilweise sind die Opfer in den See geflohen und schweben nun in großer Gefahr.

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Übung für den Ernstfall

Auch wenn der Einsatz am Samstag für die Kyritzer Feuerwehr und die Kameraden der ersten und zweiten Löschgruppe nur eine Übung war und die Situation daher rein fiktiv gewesen ist, kann jederzeit genau ein solches Ereignis eintreten. Um im Ernstfall bestmöglich handeln zu können, werden bei der Feuerwehr regelmäßig Einsatzübungen durchgeführt. Egal ob Menschenrettung, Brandbekämpfung oder Verkehrsunfälle, alle Handgriffe müssen sitzen.

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Damit die Situation möglichst real ist, wusste außer der Wehrführung kein Feuerwehrmitglied, worum es bei der Übung geht.

Gehandelt wie beim echten Notfall

„Ich fahre nun vor und warte am Unfallort“, erklärte Wehrführer Frank Brüggemann vor Beginn des Geschehens. Kurz darauf erhielten die zuständigen Führungskräfte und Gruppenführer ihre Informationen und dann ging es los. In wenigen Minuten wurden Gruppen eingeteilt, die Fahrzeuge besetzt und es ging zum Unfallort. Alles verlief wie bei einem echten Notfall, nur ohne Sirene.

Nach der Lageerkundung leiten die Feuerwehrleute die Rettung der Kinder und Erwachsenen und die Brandbekämpfung ein. Schläuche werden verlegt, der Unfallort wird abgesperrt und gesichert. Atemschutzgeräteträger eilten ins Gebäude.

Menschen wurden mit Booten gerettet

Mit den Booten kommen die Menschen aus dem Wasser ins Sicherheit. „Der Verletzte wurde geborgen und dem Rettungsdienst übergeben“, übermittelt Dominik Laue seinem Gruppenführer Mario Thormann während des Übungseinsatzes. Für diese Übung wurden Dummies eingesetzt, von denen jeder einzelne gerettet wurde, als sei er ein echter Notfall.

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Neben den erfahrenden Kräften nahmen auch neue Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr an dem Übungslauf teil. Marco Oswald aus Kyritz gehört seit Dezember zur Kyritzer Wehr und befindet sich aktuell noch in der Truppmannausbildung. „Für mich war es der erste Einsatz und ich bin froh, dass wir so etwas üben“, erklärte er.

Für ihn war es sehr interessant, die Abläufe zu simulieren und die verschiedenen Aufgaben der Feuerwehrleute auch praktisch zu erleben. „Ich freue mich auf meine weitere Ausbildung und möchte im Ernstfall vorbereitet sein“, so der Feuerwehrmannanwärter.

Wehrführer war zufrieden

Am Ende konnte Wehrführer Frank Brüggemann zufrieden die Einsatzübung am Kyritzer Strandbad beenden. „Natürlich ist dies nur eine Übung gewesen“, erklärte er seinen Kameraden. Dennoch schafft solch ein Lauf eine Art Routine und lässt zeitgleich Raum für Fehler. Am Samstag gab es aber nur kleine Hinweise für die Feuerwehrleute, die für die künftige Arbeit beachtet werden sollen. Mit einem Lob entließ Brüggemann die Löschgruppen ins Wochenende.

Erfolgreiche erste Übung

An diesem Wochenende demonstrierten die Feuerwehrleute, dass sie einsatzbereit sind. Die erste Einsatzübung für dieses Jahr konnte laut Wehrführer Frank Brüggemann erfolgreich abgeschlossen werden. Weitere solche Übungen sollen im Verlauf des Jahres noch folgen. Ob mit dem Brandcontainer oder bei der Wasserrettung oder bei Übungsläufen wie am vergangenen Samstag, die freiwilligen Helfer müssen für den Notfall vorbereitet sein.

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Von Julia Redepenning

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