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Mehrgenerationenhaus

Freude beim DRK: Große Blutspendenbereitschaft in Kyritz

Anke Rauhut vom DRK-Blutspendedienst kümmert sich um eine Spenderin.

Anke Rauhut vom DRK-Blutspendedienst kümmert sich um eine Spenderin.

Kyritz.Ein kleiner Pieks kann ein Menschenleben retten. Regelmäßig bietet der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost Termine zur Blutspende in der Region an – so beispielsweise am Montag im Kyritzer Mehrgenerationenhaus.

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Dort war die Spendenbereitschaft unerwartet groß. Von der ersten Minute an füllten sich die Liegen im Behandlungsraum. „Wir haben mit ungefähr 43 Personen gerechnet und es waren über 60“, sagt DRK-Mitarbeiter Ernst Köppen.

Blutspende Nummer 104

Ingo Plagemann (li.) und Andreas Röhrs (re.) zählten zu den Blutspendern. Andreas Röhrs hält ein Geschenk, eine Thermoskanne, in der Hand.

Ingo Plagemann (li.) und Andreas Röhrs (re.) zählten zu den Blutspendern. Andreas Röhrs hält ein Geschenk, eine Thermoskanne, in der Hand.

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Auch einige Erstspender fanden den Weg ins Mehrgenerationenhaus. Sabrina Mitschke aus Stüdenitz konnte ihre Zweifel überwinden und möchte nun öfter kommen. „Ich hatte Angst vor der großen Nadel, aber es war super“, berichtete sie nach ihrer Spende.

Start ins neue Jahr gelungen

Die Zahl der Blutspenden war in den vergangenen Jahren rückläufig. Doch es gibt auch positive Meldungen: „Der Januar war sehr gut und wir konnten gut ins neue Jahr starten“, so die Mitarbeiter des Blutspendedienstes in Kyritz. Gerade am internationalen Weltkrebstag, der am Montag war, macht dies Hoffnung.

Blutspenden sind für die Krebstherapie nötig

Blutspender sind quasi stille Begleiter von Krebspatienten. Knapp 19 Prozent aller Blutkonserven werden dafür verwendet, Menschen mit einem Krebsleiden zu unterstützen. Oft ist die Gabe von Fremdblut notwendig, damit Erkrankte überleben oder die Krankheit besiegen können.

Weitere Termine stehen schon fest

Sechs Mal im Jahrdürfen Männer eine so genannte Vollblutspende abgeben, Frauen vier Mal.

Die nächsten Terminedes DRK-Blutspendedienstes in der Region stehen fest:

Im Demerthiner Gemeindesaal, Schulstraße 10, kann am Montag, 11. Februar, von 15.30 bis 18.30 Uhr Blut gespendet werden.

In Neustadt wird ein Termin am Mittwoch, 27. Februar, von 15 bis 18.30 Uhr bei der Fleischerei Albrecht, Hohenofener Straße 37, angeboten.

Im Kyritzer Mehrgenerationenhaus, Perleberger Straße 10, ist dies am Montag, 4. März, von 15 bis 18.30 Uhr wieder möglich.

Im Finanzamt Kyritz, Perleberger Straße 1, gibt es am Mittwoch, 13. März, von 8 bis 11 Uhr die Möglichkeit zur Blutspende.

Mitzubringen ist der Personalausweis und wenn vorhanden der Spenderausweis. Weitere Infos gibt es unter www.blutspende-nordost.de

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Doch nicht nur in der Onkologie wird dringend Spenderblut gebraucht. Bei der Therapie von Herzerkrankungen, schweren Operationen mit hohem Blutverlust, der Bluterkrankheit oder auch bei schweren Geburten ist die Gabe von Fremdblut lebensnotwendig. Allein in Berlin und Brandenburg werden rund 600 Blutpräparate täglich benötigt, um eine gute Patientenversorgung gewährleisten zu können.

Spenden kann fast jeder

Spenden kann jeder Mann oder jede Frau im Alter von 18 bis 65 Jahren. Dauerspender können sogar bis zum 73. Lebensjahr an den Aktionen des DRKs teilnehmen. Vor einer Blutspende durchläuft jeder Teilnehmer einen Gesundheitscheck. Das gespendete Blut wird ebenfalls auf Krankheiten im Labor untersucht. Ein Team von Schwestern, Ärzten und anderem Fachpersonal kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf. Nach der Blutspende wird zur Stärkung ein kostenloser Imbiss gereicht. Ehrenamtliche Helfer kümmern sich um jeden Spender.

Kleines Geschenk für die Freiwilligen

Auch in Kyritz wurde jeder Spender gut versorgt. Beim anschließenden Essen kamen viele miteinander ins Gespräch. „Ich finde das Thema wichtig und daher komme ich regelmäßig zur Blutspende“, erzählte Andreas Röhrs. Als kleines Dankeschön erhielten alle Teilnehmer eine Thermoskanne.

Von Julia Redepenning

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