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Überraschung zum Fontanejahr

In Neuruppin leuchtet ab sofort eine Fontane-Ampel

Die Fontane-Ampel in Neuruppin ist geschaltet.

Die Fontane-Ampel in Neuruppin ist geschaltet.

Neuruppin. Im Fontanejahr 2019 gönnt sich die Fontanestadt Neuruppin nun auch ein Fontane-Ampelmännchen. Die Kreuzung am Fontanedenkmal wird damit ausgestattet. Erst mal nur diese und nur bis Jahresende.

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Seit Freitag sind die Spezialanfertigungen zu sehen. Sie zeigen einen grünen Ampelmann mit Wanderstock und Buch unter dem Arm und einen roten Ampelmann mit Wanderstock, der seinen Hut lüftet.

Fontane als Ampelmann fürs Fontanejahr

Die Idee dazu stammt von Mario Zetzsche, dem Kulturmanager der Stadt Neuruppin, der federführend das Fontanejahr in Neuruppin organisiert. Zetzsche hat sich von den Städten Trier und Mainz inspirieren lassen. Trier hatte sich zum Karl-Marx-Jahr ein Karl-Marx-Ampelmännchen gegönnt, Mainz hat die Mainzelmännchen als Ampelmännchen.

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Fontane hat die Kreuzung gut im Blick, auf der es ab Freitag ein Fontane-Ampelmännchen gibt.

Fontane hat die Kreuzung gut im Blick, auf der es ab Freitag ein Fontane-Ampelmännchen gibt.

Karikaturist Max-Otto Stoye aus Bantikow machte die Entwürfe

Den Zeichner fand Zetzsche in Max-Otto Stoye. Der 68-Jährige aus Bantikow bei Wusterhausen arbeitet seit 45 Jahren als Karikaturist. Unter anderem ist er der Vater der Figur „Knatterkarl“ des Kyritzer Tageblattes der MAZ.

„Ich habe ihn gewählt, weil mir seine Karikaturen gefallen, weil es toll es, wenn man mit wenigen Strichen etwas Wiedererkennbares schafft – und weil der Künstler aus der Region ist“, sagt Zetzsche.

Und so sieht das aus, wenn Fontane auf Rot schaltet.

Und so sieht das aus, wenn Fontane auf Rot schaltet.

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Seine Ursprungsidee, dass der rote Ampel-Fontane seine Nase ins Buch steckt, weckte die Bedenken der Verkehrsbehörde. Was, wenn das Schule macht, das Leute an der roten Ampel nicht auf die Straße gucken, sondern ins Buch?

Karikaturist Max Otto Stoye hat die Ampelmännchen entworfen.

Karikaturist Max Otto Stoye hat die Ampelmännchen entworfen.

Die Behörden mussten mitspielen – Verkehrssicherheit geht vor

Das Straßenverkehrsamt leitete die Entwürfe dann weiter ins Infrastrukturministerium. Denn die Landesbehörde musste eine Ausnahmegenehmigung erteilen, damit Fontane zum Ampelmännchen werden darf. Die gibt es jetzt – allerdings zunächst nur für diese eine Ampel und zunächst für das Fontanejahr bis 31. Dezember.

Mario Zetzsche hofft aber, dass er danach in die Verlängerung gehen kann.

Die Ampelanlage ist am Freitag um 11 Uhr freigegeben worden. Als Gäste der Enthüllung hatten sich die Staatssekretärin aus dem brandenburgischen Verkehrsministerium, Ines Jesse, Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde, Vize-Landrat Werner Nüse, Fontanejahr-Manager Mario Zetzsche und natürlich der Karikaturist Max-Otto Stoye angesagt.

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Von Kathrin Gottwald

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