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Wittstock

Swiss Krono errichtet Präsenz in Wittstock

Das alte Bahnbetriebswerk in Wittstock.

Das alte Bahnbetriebswerk in Wittstock.

Wittstock/Heiligengrabe. Die Weichen sind gestellt: Die Firma Swiss Krono will in Wittstock ein Vertriebs- und Veranstaltungszentrum schaffen. Der sogenannte Marketing-Campus soll im ehemaligen Bahnbetriebswerk entstehen, jenem bogenförmigen Bau auf dem Bahngelände. Das teilte Hendrik Hecht, Standortleiter von Swiss Krono in Heiligengrabe, am Dienstag mit.

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Im ehemaligen Lokschuppen werde ein Ausstellungsraum für Produkte von Swiss Krono entstehen. Zudem würden dort künftig auf 1200 Quadratmetern Fläche alle Aktivitäten rund um Werbung, Marketing und Vertrieb des Unternehmens gebündelt. „Wir arbeiten momentan noch am Feinschliff des Nutzungskonzeptes“, sagt Hendrik Hecht.

Mit offenem Charakter

Auch wenn noch nicht alles bis ins Detail feststehe, so solle das Haus grundsätzlich „einen offenen Charakter haben, in dem wir

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Hendrik Hecht, Standortleiter von Swiss Krono in Heiligengrabe (l.) und Produktmanager Achim Scholz im aktuellen Präsentationsraum des Unternehmens in Heiligengrabe.

Hendrik Hecht, Standortleiter von Swiss Krono in Heiligengrabe (l.) und Produktmanager Achim Scholz im aktuellen Präsentationsraum des Unternehmens in Heiligengrabe.

auch Co-Arbeitsplätze anbieten und Veranstaltungsräume gemietet werden können“. Swiss Krono wolle damit die „perfekte Verkehrsanbindung“ nutzen. Denn sowohl mit dem Auto als auch der Bahn sei das Zentrum künftig bestens zu erreichen, auch wenn die Taktung in Richtung Berlin noch verbessert werden müsse. Dafür wolle sich das Unternehmen – zusammen mit anderen Akteuren vor Ort – künftig verstärkt einsetzen.

Mit der Sanierung des alten und unter Denkmalschutz stehenden Bahnbetriebswerkes solle im kommenden Jahr begonnen werden. Eigentümer ist die Stadt Wittstock.

Fünf Millionen Euro

Bürgermeister Jörg Gehrmann rechnet mit einer Bauzeit von etwa zwei Jahren und einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro. Diese Summe könne jedoch zu 80 Prozent gefördert werden. Swiss Krono werde dann den Innenausbau übernehmen, das Objekt mieten und dort auch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Anderthalb Jahre habe es gebraucht, bis dieses Projekt spruchreif war, sagt Gehrmann. Ein erster Anlauf hatte zunächst noch nicht zum Ziel geführt. Dass es dann aber doch klappte, habe daran gelegen, dass die Konzernleitung inzwischen von der zentralen Aufgabe des Standortes Berlin überzeugt sei, sagt Unternehmenssprecherin Stefanie Rose. Wittstock zähle nach internationalen Maßstäben zum Großraum der Hauptstadt. Zudem hätten sich die Förderbedingungen zum Positiven verändert, sagt Wolfgang Wüntsch von der Brandenburgischen Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BBSM).

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Nah am Menschen

Bürgermeister Gehrmann sieht das Ganze als „identitätsstiftend für den Standort von Swiss Krono“, weil das Zentrum „nah am Menschen“ enstehe. „Es freut mich, dass sich das Unternehmen zudem mit der Baukultur beschäftigt.“

Mit dem gemeinsamen Engagement von Swiss Krono und der Stadt Wittstock ist es nun gelungen, auch für das letzte Exemplar des Gebäude-Ensembles auf dem Bahngelände eine neue Nutzung zu finden.

Von Björn Wagener

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