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Umbau einer Industriebrache

Tuchfabrik wird Bildungscampus

Das Gelände der alten Tuchfabrik und des Möbelkombinates in Wittstock soll bis 2025 zum Bildungscampus werden.

Das Gelände der alten Tuchfabrik und des Möbelkombinates in Wittstock soll bis 2025 zum Bildungscampus werden.

Wittstock. Der Weg zum Bildungscampus an der Walkstraße in Wittstock wird weiter geebnet. Die Stadt möchte das Gelände der einstigen Tuchfabrik und des späteren Möbelkombinats bis 2025 zu einem Bildungsstandort entwickeln. Dafür werden nun schrittweise die Grundlagen geschaffen.

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Der Bildungscampus spielte beim Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Bauausschuss am Donnerstagabend im Wittstocker Rathaus eine zentrale Rolle. Martin Bünning, der Amtsleiter für Stadtentwicklung, erläuterte die einzelnen Verfahrensschritte. Das Gremium empfahl einstimmig den erforderlichen Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes. „Zunächst müssen die Planungsgrundlagen für diesen Beschluss vorbereitet werden“, sagte Bünning vorab.

Mehrere bestehende Pläne müssen geändert werden

Zum einen musste für die 5. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Wittstock der Planentwurf für den Änderungsbereich „Alte Möbelfabrik“ gebilligt werden. Zum anderen musste der erste Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes von 1995 aufgehoben werden. Beide Punkte erhielten eine einstimmige Empfehlung.

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Auch die alten Villen spielen eine Rolle

Der Standort der ehemaligen Tuchfabrik wird vor allem durch den Straßen- und Dosseverlauf natürlich eingegrenzt. In den Geltungsbereich für den Bebauungsplan sollen auch die Anrainergebäude auf dem Areal einbezogen werden. Dazu zählen etwa die beiden alten Villen am Walter-Schulz-Platz. „Wenn wir den gesamten Standort als abgegrenztes Quartier betrachten und die Anrainergebäude mit berücksichtigen, ist das positiv“, sagte Martin Bünning.

Viele verschiedene Schulen sind geplant

Der neue Bildungscampus setzt sich aus verschiedenen Einzelbausteinen zusammen. Neben dem Schulzentrum für Grund- und Oberschule ist gedacht, die Musik- und Volkshochschule dort ebenfalls anzusiedeln. Außerdem können weitere Nutzungsangebote zur beruflichen Orientierung und Weiterbildung zum Berufseinstieg etabliert werden. „Es werden multifunktionale Bildungselemente integriert“, sagte Martin Bünning.

Bereits im Juli 2016 erarbeitete die Verwaltung eine städtebauliche Zielplanung und stimmte diese auf Landesebene ab. Das war die Grundlage für die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. Damals stimmte das Land grundsätzlich den Zielen dieses Vorhabens zu. Durch den nun empfohlenen Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Bildungscampus werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um das Vorhaben in Angriff zu nehmen.

Jetzt hat die Stadt die Weichen gestellt

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Der Beschluss über die Einleitung des Verfahrens zur Aufhebung der Satzung des Bebauungsplanes aus dem Jahre 1991 für den Rote-Mühle-Weg fand am Donnerstag ebenfalls eine einstimmige Empfehlung.

Von Christamaria Ruch

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