Neue Ausstellung

Ernst Trieloff – Baumeister von Schule und Strandbad in Wusterhausen

Die Postkarte aus dem Archiv des Wegemuseums zeigt die Haushaltungsschule, wie sie 1909 erbaut wurde (heute Übergangswohnheim).

Die Postkarte aus dem Archiv des Wegemuseums zeigt die Haushaltungsschule, wie sie 1909 erbaut wurde (heute Übergangswohnheim).

Wusterhausen. In diesem Jahr bietet der Nikolausmarkt in Wusterhausen auch spannende Stadtansichten in Form einer Ausstellung, die am Sonnabend, 26. November, um 15 Uhr mit einem Vortrag eröffnet wird. Es ist eine Sonderschau zum Wusterhausener Baumeister Ernst Trieloff. Zu sehen ist sie in der Galerie Alter Laden in Wusterhausen.

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"Wir bewegten uns auf den Spuren des Baumeisters Ernst Trieloff und fanden rund 30 Häuser, die er ab 1897 errichtet hat", teilte das Wegemuseum mit. Darunter sind so prägende Bauten wie das Schulgebäude von 1905 oder das Strandbad von 1927/28. Viele der Gebäude sind bis heute nur unwesentlich verändert worden, wie zum Beispiel die sieben Siedlungshäuser mit den gewölbten Spitztonnendächern in der Rudolf-Breitscheid-Straße.

Eine Schenkung machte die Recherche in Wusterhausen möglich

Die verschiedenen Baustile und der Einfluss von modernen Architekturformen auf den Siedlungsbau der 1920er und 1930er Jahre lassen sich anhand der Bauten des Ernst Trieloff gut nachvollziehen.

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Möglich wurde die Recherche zur städtischen Baugeschichte durch eine Schenkung der Enkelin von Ernst Trieloff, Inge Jerichow, die dem Wegemuseum Hausgrundrisse und andere Archivalien überließ. Die Ausstellung zeigt diese Pläne und setzt sie in Bezug zu Fotos, Postkarten und anderen Materialien aus dem Museumsdepot.

Wie viele Häuser errichtete die Firma Trieloff in Wusterhausen?

Das Wegemuseum möchte anregen, sich mit der Geschichte des eigenen Hauses zu beschäftigen und dabei auch auf die Namen der Baumeister zu achten. Denn: Wer weiß schon, wie viele Häuser die Firma Trieloff in Wusterhausen, aber auch Kyritz oder Wittstock errichtet hat? Oder welche anderen Baumeister hier wirkten? Vielleicht finden sich noch weitere spannende, bisher unbekannte Informationen zu Architekten und Planern, nach deren Entwürfen Trieloff seine Häuser errichtete, und die neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Stadt und der Region geben können.

Während des Nikolausmarktes ist der Eintritt frei.

Die Ausstellung kann bis zum 23. Dezember und dann wieder ab 10. Januar 2023 zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.

Von MAZonline

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