Borkheider Aktionstag

Jugend rackert 48 Stunden für schöneren Club

Ein Sitzplatz für Regentage ist das Ergebnis der  48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend am Club in Borkheide.

Ein Sitzplatz für Regentage ist das Ergebnis der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend am Club in Borkheide.

Borkheide. An ihrem Club können sich die Jugendlichen aus Borkheide künftig nun auch dann treffen, wenn die Clubräume geschlossen sind – selbst bei Regen.

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Das ist ein Ergebnis des arbeitsreichen Wochenendes. An zwei Tagen packten die Borkeider Jugendlichen im Rahmen der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend an. Sieben jüngere und drei ältere Akteure verschöner ihren Jugendclub in Borkheide. Sie erledigen kleinere Reparaturen zum Beispiel an der Toilettentür, entrümpeln die Rumpelkammer, recyceln einen alten Pavillon und kochen ganz nebenbei leckere Lasagne für alle Akteure. Aus dem alten Pavillon wurde ein neuer Unterstand für Regentage. „Es ist ihr Club, den sie gestalten“, sagt Jugendsozialarbeiter Stephan Güthoff zum Vorteil, den er vor allem in dieser Arbeit sieht.

Miese Resonanz im Landkreis

„Hauptziel der Aktion ist es, Kinder und Jugendliche zu motivieren, ihr Umfeld kennenzulernen und mitzugestalten“, sagt der ehrenamtliche Mitarbeiter der Landjugend, Mathias Wandel aus Locktow. Oft kommen dabei die Jugendlichen auch mit regionalen Firmen und Akteuren in Kontakt, die sie bei ihren Arbeiten unterstützen. An der diesjährigen Aktion beteiligen sich in neun Landkreisen insgesamt 65 Gruppen mit 984 Teilnehmern.

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Zehn Akteure haben in Borkheide zugepackt

Zehn Akteure haben in Borkheide zugepackt. Zur 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend brachte Mathias Wandel (re,) Pokal und T-Shirts mit.

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind es allerdings nur zwei Gruppen. Neben der Borkheider Gruppe absolviert eine Mädchen-Zukunfts-Werkstatt aus Teltow eine Spielplatz-Streichaktion. So richtig kann sich Mathias Wandel die geringe Teilnahme nicht erklären. „Wahrscheinlich ist unsere Aktion unter den Verantwortlichen noch nicht ausreichend bekannt“, vermutet er. Auf jeden Fall wünscht er sich künftig mehr Zusammenarbeit.

Sozialarbeiter kennt auch Probleme

Dafür weiß Stephan Güthoff genau, warum er immer wieder versucht, seine Jugendlichen für die Idee zu begeistern: „Es ist eine Chance für sie, auch am Wochenende was gemeinsam zu machen.“ Außerdem gefällt es ihm, wenn parallel an mehreren Orten etwas stattfindet, was locker zusammengehört. Aber der Sozialarbeiter kennt auch die Schwierigkeiten. Vor allem muss sich alles an diesem Wochenende koordinieren lassen. Handwerker, die ehrenamtlich helfen, sind zu gewinnen und die Jugendlichen müssen zupacken können und wollen.

In Borkheide freuen sich die Jugendlichen, die alle einer Klasse angehören, auch über die von Mathias Wandel mitgebrachten Geschenke. Schnell werden die weißen T-Shirts übergestreift und der Pokal in die Höhe gehalten. Auch die Minizollstöcke kommen gut an. Ein Anreiz ist sicher auch die Einladung zu einem Herbsttreffen in der Bildungsstätte Schloss Trebnitz. Aber auch da weist Güthoff auf den Charakter der Jugendarbeit vor Ort hin: „Es ist ihre Freizeit. Sie entscheiden selbst – oft genug erst am Vortag.“

Von Andreas Trunschke

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