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Umweltschutz

Grüne wollen Glyphosat die rote Karte zeigen

Der Teltower Grünen-Fraktionsvorsitzender Eberhard Adenstedt.

Der Teltower Grünen-Fraktionsvorsitzender Eberhard Adenstedt.

Teltow.Die Teltower Stadtverordneten stimmen am Mittwoch über einen Antrag der Bündnisgrünen zu einem Glyphosat-Verbot auf städtischen Grundstücken ab. „Auch wenn Glyphosat auf kommunalen Flächen derzeit nicht eingesetzt wird, so wollen wir doch ein deutliches Zeichen setzen, denn es geht nicht nur um den Schutz der Umwelt, sondern auch um die Gesundheit unserer Bürger. Glyphosat ist mittlerweile bereits in mehr als 200 Städten und Kommunen verboten, Teltow sollte sich dem anschließen“, sagte Grünen-Fraktionsvorsitzender Eberhard Adenstedt.

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Glyphosat vernichte Wildkräuter und trage sowohl durch den Entzug der Nahrungsgrundlagen als auch durch seine Bienengiftigkeit erheblich zum Insektensterben bei. „Immer mehr Studien erhärten zudem den Verdacht, dass Glyphosat-haltige Herbizide für Menschen krebserregend sind“, so Adenstedt.

Die Grünen wollen erreichen, dass Unternehmen, die Aufträge von der Stadt zur Pflege von Grün-, Sport- und Verkehrsflächen erhalten, vertraglich zu einem Glyphosatverzicht verpflichtet werden. Bei laufenden Verträgen soll auf eine freiwillige Einigung hingewirkt werden. Gleiches soll für Pächter gelten, die städtische Flächen zu landwirtschaftlichen Zwecken nutzen. Darüber hinaus sollen gemäß dem Grünen-Antrag die Bürger über pestizidfreie Pflegemöglichkeiten ihrer Haus- und Kleingärten informiert werden. „Der Schutz der Umwelt und der natürlichen Lebensgrundlagen wird den Teltowern in unserer stark wachsenden Stadt immer wichtiger“, so der Sprecher der Teltower Bündnisgrünen, Markus Schlaab. Erst Anfang Februar hat sich eine parteiunabhängige „Bürgerinitiative nachhaltiges Leben“ gegründet, die sich gegen das Insektensterben engagiert.

Von MAZ-online

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