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Blitzer

Immer mehr Mittelmärker fahren zu schnell: Blitzermessungen im ersten Halbjahr

Immer mehr Mittelmärker übrschreiten die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten.

Immer mehr Mittelmärker übrschreiten die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten.

Potsdam-Mittelmark. Deutlich weniger mobile Geschwindigkeitskontrollen als ein Jahr zuvor wurden im Landkreis Potsdam-Mittelmark im ersten Halbjahr 2022 aufgrund von Personalausfalls durchgeführt – doch immer weniger Fahrer halten sich an die Höchstgeschwindigkeiten.

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7,2 Prozent der gemessenen Fahrer zu schnell unterwegs

Insgesamt wurden 129.198 Fahrzeuge erfasst, wovon 9326 das maximal erlaubte Tempo überschritten. Im Jahr zuvor waren es im Vergleichszeitraum noch 158.828 Fahrzeuge, von denen sich 10.019 Fahrer nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen gehalten hatten. Das bedeutet in diesem Jahr einen Rückgang von 18,7 Prozent bei den überprüften, aber nur 6,9 Prozent bei den zu schnell gefahrenen Fahrzeugen. Waren es im ersten Halbjahr 2021 noch 6,3 Prozent der erfassten Fahrzeuge, von denen die erlaubte Geschwindigkeit überschritten wurde, so waren es in diesem Jahr 7,2 Prozent.

Stationärer Blitzer wurde teilweise gestohlen

124 und damit 28,8 Prozent der Messungen erfolgten dabei in Bereichen, in denen weniger als 50 km/h erlaubt waren, 252 und damit die Mehrheit der Kontrollen (58,5 Prozent) auf Straßenabschnitten, auf denen genau 50 km/h als Höchstgeschwindigkeit angegeben war und 55 Messungen (12,7 Prozent) auf Strecken, bei denen mehr als 50 km/h zulässig waren. Damit wurden insgesamt 431 Kontrollen in den 18 Ämtern und Gemeinden des Landkreises durchgeführt – um 138 weniger als im Vergleichszeitraum 2021. Grund für den Unterschied ist der Ausfall der Hälfte der Beschäftigten.

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Auch stationär wurde gemessen, unter anderem in Groß Kreutz, Kleinmachnow, Michendorf, Seddiner See, Glindow oder Werder. Im Mai wurde allerdings bei einem stationären „Blitzer“ ein Innenteil gestohlen, sodass seitdem auf ein Gerät verzichtet werden muss.

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Auch hier setzt sich der negative Trend fort: Während die Anzahl der überprüften Fahrzeuge um 16,6 Prozent von 3.600.613 auf 4.197.438 stieg, kletterte die Anzahl der Überschreitungen von 15.300 auf 18.628 um 21,8 Prozent. Insgesamt stieg die Überschreitungsquote damit von 0,42 Prozent im ersten Halbjahr 2021 auf 0,44 Prozent in diesem.

Der Landkreis schließt aus den Ergebnissen „die weitere Notwendigkeit von Geschwindigkeitsüberwachungen.“ Damit würde zur präventiven Unfallverhütung und zum Schutz von Kindern im Straßenverkehr beigetragen, heißt es in der Pressemeldung, in der die Zahlen veröffentlicht wurden.

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Von MAZonline

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