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Veranstaltung

Wie war Kleinmachnow damals? Zeitzeugen berichten ganz persönlich

Brigitte Müller erzählt im Zeitzeugenprojekt von ihrer Kindheit im Kleinmachnow der 1930er Jahre.

Brigitte Müller erzählt im Zeitzeugenprojekt von ihrer Kindheit im Kleinmachnow der 1930er Jahre.

Kleinmachnow. Drei Zeitzeugen-Filme präsentiert die Kleinmachnower Museumsinitiative am Sonntag, 22. Mai, in den Neuen Kammerspielen, zwei der Interviews sind dabei Premieren. Bisher umfasst das Zeitzeugenprojekt schon 24 Filme, weitere sind geplant.

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Karl-Heinz Bornemann, Enkel des Erbauers der Neuen Kammerspiele Kleinmachnow.

Karl-Heinz Bornemann, Enkel des Erbauers der Neuen Kammerspiele Kleinmachnow.

Karl-Heinz Bornemann wurde 1949 in Kleinmachnow geboren und ist nicht nur der Enkel des Erbauers und ersten Betreibers der Neuen Kammerspiele, sondern auch deren heutiger Eigentümer. 1960 ist er mit seinen Eltern zunächst nach Berlin, dann nach Wolfenbüttel geflohen. Nach der Wende erfolgte die Rückübertragung der Neuen Kammerspiele und er war auch zeitweise ihr Betreiber. Sein Film wird als Premiere um 16 Uhr gezeigt und dauert 54 Minuten.

Thomas Singer (1951 geboren) lebt seit 1979 in Kleinmachnow. Er ist mit 18 Jahren in die SED eingetreten und hat als Parteisekretär im Geräte- und Reglerwerk Teltow die Wende erlebt. Er war seit 1981 Mitglied im Juliot-Curie-Club, dem Kleinmachnower Club der Intelligenz und war nach der Wende als selbstständiger Handelsvertreter tätig. Als Kommunalpolitiker hat er sich zunächst in der PDS engagiert, jetzt ist er in Die Linke aktiv.

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Thomas Singer, Zeitzeuge und Kommunalpolitiker aus Kleinmachnow.

Thomas Singer, Zeitzeuge und Kommunalpolitiker aus Kleinmachnow.

Ebenfalls zu sehen wird der Interviewfilm mit Brigitte Müller, Teil 1, zu sehen sein. Die 94-Jährige ist eine der ältesten Zeitzeugen der Gemeinde. In ihrem Film spannt sie einen zeithistorischen, aber dennoch persönlichen Bogen über die Ereignisse in Kleinmachnow seit den 1930er Jahren. Mit dabei sind unter anderem frühe Kindheitserinnerungen an den Ort (ab 1936), Erlebnisse in der Kriegs- und Nachkriegszeit als Jugendliche und an ihre Lehre im Reformhaus in den Kammerspielen. Brigitte Müllers Film ist um 18 Uhr geplant, er dauert 69 Minuten.

Im Anschluss an die Vorführungen gibt es für das Publikum die Möglichkeit, den Zeitzeugen und der Zeitzeugin sowie dem Regisseur Hans Schimkönig Fragen zu stellen.

Für alle, die mehr sehen wollen, ist vom 17. bis 19. Juni ist ein „2. Langes Filmwochenende – Kleinmachnower Zeitzeugen“ im Jägerstieg 2 in Kleinmachnow geplant. Hier werden auf einer großen Leinwand sechs weitere Lremieren mit Dieter Adam, Klaus-Jürgen Warnick, Willy Koester, Hilde Wendt, Johanna Coch und Fritz-Joachim Behrendt gezeigt, außerdem können alle 24 Zeitzeugeninterviews an Tabletstationen angesehen werden.

Von MAZonline

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