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Sieben Fälle in Potsdam-Mittelmark

Landrat Wolfgang Blasig muss in Corona-Quarantäne

Landrat Wolfgang Blasig (SPD) macht nach seinem Urlaub in Österreich jetzt erst einmal Heimarbeit in seiner Quarantäne-Zeit.

Landrat Wolfgang Blasig (SPD) macht nach seinem Urlaub in Österreich jetzt erst einmal Heimarbeit in seiner Quarantäne-Zeit.

Bad Belzig. Nach Aussage der Amtsärztin Karen Brinkmann gibt es inzwischen vier weitere bestätigte Coronafälle in der Region: je einen im Amt Brück, im Amt Niemegk, in Stahnsdorf und in Teltow. Damit steigt die Gesamtzahl der Erkrankungen auf insgesamt sieben. Außerdem gibt es rund 150 Verdachtsfälle.

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So musste zum Beispiel eine Schülerin aus dem Bereich Brück/Treuenbrietzen nach ihrer Rückkehr von einer Sprachreise nach Paris mit eindeutigen Symptomen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Eine Bestätigung, ob sie an dem Coronavirus erkrankt ist, liegt aber noch nicht vor. Die anderen Schülerinnen und Schüler sowie die Begleitpersonen wurden von der Schulleitung aufgefordert, die Schule nicht zu besuchen.

Auch die Verwaltung des Landkreises selbst hat Vorsichtsmaßnahmen getroffen: In allen Dienststellen werden rückkehrende Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Risikogebieten über Aushänge darauf hingewiesen, dass sie die Verwaltungsgebäude nicht betreten sollen und sich mit ihren Vorgesetzten in Verbindung setzen sollen. Alle Betroffenen werden sich in häusliche Quarantäne begeben müssen – auch Landrat Wolfgang Blasig (SPD), der frisch aus dem Urlaub in Österreich zurückgekommen ist. Er wird nun wohl auch erst einmal auf Heimarbeit umsteigen müssen.

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Unterdessen wurde als Einsatzzentrale für den Katastrophenschutzstab und als Anlaufpunkt für alle Beratungen das FTZ in Beelitz-Heilstätten festgelegt. Dies ist seit Freitag der Fall. Das FTZ war auch am Wochenende besetzt. Am Montag, 16. März, ab neun Uhr, wird hier auch unter Leitung des ersten Beigeordneten Christian Stein sowie der Fachbereichsleiter der Verwaltung zu weiteren Maßnahmen beraten. Am Dienstag gibt es weitere Besprechungen mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren zum Vorgehen in den Kommunen.

Der Rettungsdienst funktioniert im Landkreis ohne Einschränkungen, betont die Pressestelle des Landkreises.

Von Konstanze Kobel-Höller

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