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Brück

Moderner Häuserkampf auf neuer Anlage

Platzkommandantin Marico Klingler und der Brücker Amtsdirektor Marko Köhler luden gemeinsam zum Neujahrsempfang im Seydlitz-Saal.

Platzkommandantin Marico Klingler und der Brücker Amtsdirektor Marko Köhler luden gemeinsam zum Neujahrsempfang im Seydlitz-Saal.

Brück. Auf dem Areal des Truppenübungsplatzes Brück/Lehnin können Einheiten der Bundeswehr sowie Gäste verschiedener Institutionen und internationale Streitkräfte den Häuserkampf nun unter modernsten Bedingungen trainieren. Die Ortskampfanlage war in den zurückliegenden drei Jahren für insgesamt 2,7 Millionen Euro saniert worden. „Die Nachfrage für die Anlage wächst“, sagte Marico Klingler, die Kommandantin des Übungsplatzes, beim Neujahrsempfang in der Brücker Fläming-Kaserne.

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Neue Feuerwache im Plan

Dieser fand nach zwei Jahren Pause nun wieder gemeinsam mit verschiedenen Institution der Bundeswehr sowie dem Amt Brück statt. Erstmals fungierten die seit Oktober als Platzkommandantin tätige Majorin Klingler sowie der neue Brücker Amtsdirektor, Marko Köhler, als Gastgeber im Seydlitz-Saal der Kaserne.

Dort berichtete die Kommandantin den Gästen zudem von aktuellen Planungen für den Neubau eines moderne Domizils für die Bundeswehr-Feuerwache auf dem Gelände des Übungsplatzes.

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Beim Neujahrsempfang gab das Drillteam des Wachbataillons eine Vorführung.

Beim Neujahrsempfang gab das Drillteam des Wachbataillons eine Vorführung.

Was die vor allem von Anrainer-Kommunen immer wieder kritisierte Lärm-Problematik angeht, kündigte die Bundeswehr eine Informationsveranstaltung für die Gemeinden an. „Wir sehen das Problem Lärm und nehmen es ernst“, sagte Oberstleutnant Michael Vormwald, der Kommandeur des Truppenübungsplatzbereiches Ost der Bundeswehr. „Hier üben nur Infanteriekräfte, allerdings kommt auch die großkalibrige Panzerabwehr zum Einsatz“, erklärte der Offizier in Brück. Vor allem in Borkwalde gibt es seit Jahren viel Protest gegen den Schießlärm vom Übungsplatz.

Als Brücker Trio beim Empfang dabei waren Amtsdirektor Marko Köhler, Pfarrer Helmut Kautz und Bürgermeister Matthias Schimanowski (v.l.n.r.)

Als Brücker Trio beim Empfang dabei waren Amtsdirektor Marko Köhler, Pfarrer Helmut Kautz und Bürgermeister Matthias Schimanowski (v.l.n.r.)

Marko Köhler ist seit Sommer 2017 Amtsdirektor in Brück. Jetzt musste er feststellen, „dass nicht alles, was man gerne hätte und was durchaus sinnvoll ist, auch schnell umsetzbar ist“, erklärte er beim Neujahrsempfang. „Manch ein Sprint gerät so zum Marathonlauf“, so Köhler. Aber ich bin noch mindestens 7,5 Jahre im Amt und hoffe, bis dahin den Bau des Radwegs zwischen Brück und Golzow erreicht zu haben“, sagte der Amtschef.

Wünsche äußerte auch Matthias Schimanowski (Pro Brück). Der ehrenamtliche Brücker Bürgermeister hofft, dass die Bundeswehr Praktikumsplätze für Oberschüler zur Verfügung stellt. „Wir leben mit der Bundeswehr im Einklang, sie stützt die Wirtschaft und das Handwerk bei uns“, sagte der Bürgermeister beim Empfang.

Dienstleistungszentrum benötigt Mitarbeiter

Auf dem Übungsplatz der Bundeswehr sind aktuell auch rund 120 Zivilpersonen beschäftigt, wie der Personalchef des zuständigen Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Burg, Jörg Rothensee, mitteilte. „Allerdings geraten wir zunehmend in Personalnöte und wollen nun auch den Weg gehen, Soldaten zu qualifizieren und auszubilden, um ihnen auch später eine Perspektive zu bieten“, sagte der Regierungsoberamtsrat.

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Max-Leo Schmitter von der Bundesforst verwies beim Empfang auf eine mit 50 000 Kubikmetern voriges Jahr besonders gut ausgefallene Holzernte auf dem Gelände des Übungsplatzes.

Von Andreas Koska

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