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Stahnsdorf

Vorstoß für Outdoor-Sport auf Dorfplatz

Dorfplatz in Stahnsdorf.

Dorfplatz in Stahnsdorf.

Stahnsdorf. Nachdem erst im Vorjahr die Idee einer Boulebahn auf dem Stahnsdorfer Dorfplatz von den Gemeindevertretern abgelehnt worden war, ist nun das Aufstellen von Outdoor-Sportgeräten auf demselben Areal im Gespräch. Die Fraktion Bürger für Bürger möchte nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern alle Altersgruppen zum Sport motivieren. Schon jetzt würden der Platz sowie die Upstallwiesen von Spaziergängern und Joggern genutzt, heißt es.

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Agendagruppe will Platz historisch korrekt erhalten

Wie auch schon bei der Boulebahn votiert Bettina Schmidt-Faber im Namen der Agendagruppe „Historischer Dorfkern“ gegen solche Pläne: Das Konzept sehe so etwas überhaupt nicht vor, erklärt sie, der Dorfplatz solle historisch möglichst korrekt erhalten werden. Für einen Outdoor-Sportplatz gebe es geeignetere Standorte, etwa im Beethoven-Wäldchen oder neben dem Zille-Gymnasium.

Kritiker: Dorfplatz ist nur groß und leer

Dem schließt sich etwa Dietrich Huckshold (Wir Vier) nicht an. Wie Rosemarie Kaersten (Die Linke) kann er sich mit der Idee anfreunden. „Historischer Dorfplatz ist ein großes Wort, aber letzten Endes ist er nur groß und leer – und der Teich ist in einem elenden Zustand“, kritisiert er. Alexander Schweda (CDU) möchte dagegen konsequent bleiben: Der Wunsch sei nicht konsistent mit dem, was in den vergangenen Jahren beschlossen worden sei, sagt er.

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Große Boule-Gemeinde in Stahnsdorf

Erst im September hatte der Bauausschuss der Gemeinde bindend entschieden, den Antrag von Christian Kümpel (FDP) abzulehnen, auf dem Dorfplatz eine Boulebahn einzurichten. Der Gemeindevertreter hatte damit argumentiert, dass die beiden Bahnen im französischen Café auf dem Platz am Wochenende oft überlastet seien. Rund 50 Personen würden in Stahnsdorf diesen Sport betreiben, der Bedarf sei also vorhanden. Die Bahn würde die Gemeinde nichts kosten und auch die Untere Denkmalschutzbehörde hätte ihr Okay gegeben, argumentierte er. Kümpel führte die Entscheidung damals auf Machtspiele zurück.

Von Konstanze Kobel-Höller

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