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Platz für das Gerätehaus

Standort für Feuerwache in Bad Belzig beschlossen

Der Feuerwehr-Standort an der Niemöllerstraße ist bald Geschichte. Das neue Domizil soll an der Brandenburger Straße gebaut werden.       

Der Feuerwehr-Standort an der Niemöllerstraße ist bald Geschichte. Das neue Domizil soll an der Brandenburger Straße gebaut werden.

Bad Belzig. Die Entscheidung über den Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses in Bad Belzig ist gefallen. Sie wird an der Brandenburger Straße in Nachbarschaft zum Kraftfutterwerk gebaut. Der entsprechende Beschluss ist jetzt einstimmig von den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet worden.

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Ein von der Kommune in Auftrag gegebenes Baugrundgutachten hatte erst kürzlich und überraschend die Eignung des Areals geklärt. Über sieben sogenannte Kleinrammbohrungen mit einer Tiefe von sieben Metern wurde festgestellt, dass sich das gesamte Untersuchungsgebiet als gut tragfähig darstellt. Damit bleibt der Turnplatz, auf dem das Bauvorhaben ursprünglich verwirklicht werden sollte, unangetastet. Ein einziger Widerspruch war nach Bekanntwerden der Pläne für den Alternativstandort im Büro von Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) eingegangen. Belange des Naturschutzes könnten berührt sein, wie vermutet wird.

Kommunalaufsicht kritisiert geplante Kreditaufnahme

Mit dem Stadtverordnetenbeschluss ist die Kommune nunmehr beauftragt, das knapp 12 000 Quadratmeter große Areal zu erwerben, den Flächennutzungsplan zu ändern und einen Bebauungsplan aufzustellen.

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Mit dem Votum folgten die Kommunalpolitiker gleichzeitig der Empfehlung der Arbeitsgruppe Feuerwehr, die mit ihrem ersten Vorschlag voriges Jahr einige Kritik geerntet hatte. Unter den Einwohnern, die die Beratung des Gremiums verfolgten, waren unter anderem Initiatoren der Unterschriftensammlung gegen eine Bebauung des Turnplatzes. Sie dürften das Votum der Parlamentarier auch als Erfolg der Initiative verbuchen.

Dennoch trat einigen Abgeordneten im Zusammenhang mit der Entscheidung eine Sorgenfalte auf die Stirn. Die Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark hat nämlich unterdessen den diesjährigen Haushalt der Stadt unter die Lupe genommen, mit Auflagen genehmigt, aber die geplante Kreditaufnahme in den Jahren 2019 bis 2021, die für den Neubau der Wache erforderlich ist, kritisiert. 4,5 Millionen Euro sind einer ersten Machbarkeitsstudie zufolge für die Realisierung erforderlich.

Ankauf des Geländes kostet rund 190.000 Euro

Eine weitere sechsstellige Summe fällt für den Ankauf des 12 000 Quadratmeter großen Geländes an der Brandenburger Straße an. Nach Aussage von Bauamtsleiter Christoph Grund haben die Eigentümer sich bisher mündlich bereit erklärt, die Grundstücke zu dem Zweck zu verkaufen. Rund 190 000 Euro sind dafür und für erforderliche Vermessungsarbeiten eingeplant.

„Ich bin damit nicht unbedingt zufrieden“, sagte der Stadtverordnete Tobias Paul (CDU). Er verwies auf die Forderung, die beabsichtigten Kreditaufnahmen in genannter Zeit zu reduzieren und andere Einnahmemöglichkeiten zu erschließen. Vor dem Hintergrund hatte Unionsfraktionschef Wolfgang Terp angeregt, auf den mit 80 000 Euro in Rede stehenden städtebaulichen Wettbewerb zu verzichten. Doch fand sich dafür keine Mehrheit unter den Parlamentariern.

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Von Christiane Sommer

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