Grubo

Beim Junior-Ranger-Camp viel über Ernährung gelernt

Am 14. Fläming-Camp haben in diesem Jahr 28 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Das Thema war „Ernährung“.

Am 14. Fläming-Camp haben in diesem Jahr 28 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Das Thema war „Ernährung“.

Grubo. Reges Treiben herrschte in Grubo, als die Teilnehmer des diesjährigen Fläming-Junior-Ranger-Camps über das ganze Dorf verteilt in ihren Arbeitsgruppen allerlei Wissenswertes zum Thema „Gesunde Ernährung – oder: Wo kommt unser Essen her und was hat unsere Ernährung mit der Umwelt zu tun?“ lernten und praktisch umsetzten.

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Die 28 Kinder und Jugendlichen waren in fünf Arbeitsgruppen aufgeteilt: „Der Boden lebt“, „Wo das Brot herkommt“, „Alles Käse“, „Süß und saftig“ und die Fotogruppe, die alles dokumentiert hat.

Wo kommt unsere Milch her?

„In der Arbeitsgruppe ’Der Boden lebt’ wurde den Teilnehmern an verschiedenen Standorten gezeigt, wie man mithilfe eines Bohrstockes ein Bodenprofil erstellen und die Stärke der Humusschicht bestimmen kann und wie Bodentiere aus dem Sediment bestimmt werden können“, erzählt Rangerin Marina Czepl.

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„Zugleich erfuhren die Teilnehmer von André Gräfe von der Fläming Farm viel über die Feldfrüchte vor Ort, so dass nun so ziemlich jeder die Getreidearten auf dem Halm bestimmen kann. Außerdem durften die Teilnehmer noch einen Blick in die Rinderanlage werfen und bekamen viel dazu erklärt, wo unsere Milch herkommt.“

Dank der Unterstützung der Fläming Farm in Grubo kennen sich die Camp-Teilnehmer nun auch bei Getreidesorten bestens aus

Dank der Unterstützung der Fläming Farm in Grubo kennen sich die Camp-Teilnehmer nun auch bei Getreidesorten bestens aus.

Da das Camp-Frühstück am Sonntag ausschließlich aus eigener Produktion stammen sollte, mussten die Kinder und Jugendlichen fleißig selbst Hand anlegen. Für die Herstellung des Käses war dabei viel Geduld nötig. „In der Arbeitsgruppe ’Wo das Brot herkommt’ ging es zu wie bei den fleißigen Ameisen“, berichtet Marina Czepl. „Getreide wurde gedroschen, Körner zu Mehl gemahlen, Mehl gesiebt und schließlich zu Brot und Brötchen verarbeitet.“

Die „Süß und saftig“-Arbeitsgruppe sorgte ihrerseits für eine feine Erdbeermarmelade. Die Früchte dafür haben die Teilnehmer selbst frisch gepflückt. So konnte der Frühstückstisch am Sonntagmorgen dank vieler fleißiger Hände reich gedeckt werden. „Alles hat vorzüglich gemundet – umso mehr, da man nun wusste, wie viel Arbeit darin steckt und alles mit einem kleinen, ökologischem Fußabdruck, also umweltfreundlich und gesund, da regionaler Herkunft“, lautete das Resümee.

Das selbst gebackene Brot hat allen geschmeckt

Das selbst gebackene Brot hat allen geschmeckt.

Zum Abschluss kamen alle Camp-Teilnehmer noch einmal in der Kirche zusammen, um die gemeinsame Zeit Revue passieren zu lassen und sich über die Erlebnisse auszutauschen. „Etwas emotional wurde es dann auch noch, denn es galt, ein paar unserer Teilnehmer als Junior Ranger zu verabschieden“, sagt Marina Czepl.

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„Aber es war zum Glück nur ein kleiner Abschied, denn alle Verabschiedeten wurden zugleich als freiwillige Helfer der Naturwacht aufgenommen und werden uns weiterhin bei unseren Aufgaben begleiten und unterstützen.“

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Das Projektcamp der Naturwacht Hoher Fläming hat in diesem Jahr bereits zum 14. Mal stattgefunden. Es wurde gefördert aus Lottomitteln des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft. „Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, der Gemeinde Wiesenburg/Mark, der Firma Borchhardt, der Fläming Farm und den Einwohnern von Grubo. Außerdem bei Familie Kienow sowie allen Eltern, ohne die so eine Veranstaltung gar nicht möglich wäre“, schließt die Rangerin.

Von Josephine Mühln

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