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Unfall

A2 bei Ziesar: Großeinsatz nach schwerem Auffahrunfall

Die Vorderseite des Kleintransporters ist nach dem Aufprall komplett zerstört. Die Insassen kamen alle, bis auf einen Schwerverletzten, mit leichten Verletzungen davon

Die Vorderseite des Kleintransporters ist nach dem Aufprall komplett zerstört. Die Insassen kamen alle, bis auf einen Schwerverletzten, mit leichten Verletzungen davon

Ziesar. Am Sonntagmorgen kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A 2 zwischen den Anschlussstellen Ziesar und Wollin. Aus bislang unbekannten Gründen fuhr ein voll besetzter Kleintransporter mit neun Personen auf einen fahrenden, mit Mehl beladenen LKW auf. Anschließend schleuderte es den Kleintransporter gegen die Mittelleitplanke, wo dieser noch mehrere Meter entlang rutschte, bis er stehen blieb.

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Dabei wurde der Kleintransporter im vorderen Bereich völlig zerstört. Bei der Kollision wurden alle Insassen des Kleintransporters verletzt, einer davon schwer. Dieser wurde wenig später mit einem der beiden Rettungshubschrauber in ein nahe gelegenes Krankenhaus geflogen. Alle anderen Personen kamen mit mehreren Rettungswagen in Begleitung eines Notarztes in die umliegenden Krankenhäuser.

Die Hubschrauber aus Magdeburg und Brandenburg wurden zum Einsatzort gerufen.

Die Hubschrauber aus Magdeburg und Brandenburg wurden zum Einsatzort gerufen.

Der LKW wurde glücklicherweise im hinteren Bereich nur an der Beleuchtung des Anhängers beschädigt. Somit blieb der Tank unbeschädigt, was die Bergungsarbeiten erleichterte. Der LKW konnte nach der Unfallaufnahme noch bis zum nächsten Rastplatz fahren. Die freiwillige Feuerwehr aus Ziesar und Umgebung sicherte die Unfallstelle, säuberte die Fahrbahn und unterstützte den Rettungsdienst bei der Betreuung und Versorgung der verletzten Personen.

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Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang unklar und ermittelt die Polizei. Diese hat vor Ort noch Spuren gesichert und aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Während der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten war die Fahrtrichtung Berlin für anderthalb Stunden voll gesperrt, wodurch es zu einem kilometerlangen Stau kam. Unter anderem musste der Kleintransporter mit einer Seilwinde von der Fahrbahn gezogen werden.

Von MAZonline

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