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Vierte Welle in Potsdam

Corona-Lage in Potsdam am Mittwoch: 200 neue Infektionen lassen Inzidenz steigen

Warten nach der Corona-Impfung an in der Schinkelhalle.

Warten nach der Corona-Impfung an in der Schinkelhalle.

Potsdam.Seit dem Start der beiden Impfzentren in der Schinkel- und der Metropolishalle Anfang Dezember sind dort laut Landeshauptstadt 25.688 Impfungen durchgeführt worden. Mit 86 Prozent waren die meisten davon Auffrischungsimpfungen, lediglich zwölf Prozent waren Erstimpfungen und drei Prozent Zweitimpfungen.

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Ein Trend, der sich auch in der Impfbilanz der Impfstellen von Montag widerspiegelt. Zum Wochenstart wurden 939 Menschen geimpft – 783 von ihnen zum dritten Mal, 99 zum ersten Mal und 57 Personen erhielten die Zweitimpfung.

Die wichtigsten Zahlen am Mittwoch

Neuinfektionen: 200 (Vortag: 104)

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Ein solcher Sprung in den Fallzahlen war zu erwarten, jetzt meldet das Gesundheitsamt die Infektionen des Jahreswechsels und des darauffolgenden Wochenendes nach.

Sieben-Tage-Inzidenz: 298,7 (Vortag: 268,0)

Durch die Nachmeldungen steigt auch die Inzidenz kräftig an. Wirklich aussagekräftig sind die Zahlen wegen der unklaren Lage der vergangenen Woche aber weiterhin nicht.

Die Hospitalisierungsinzidenz für Brandenburg lag am Dienstagmorgen bei 3,95 – der aktuelle Wert für Mittwoch liegt noch nicht vor.

Am Dienstag wurden in Brandenburg 641 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befanden sich 164 in intensivmedizinischer Behandlung, hiervon mussten 138 beatmet werden. Der Anteil der intensivpflichtigen COVID-19-Patienten an der Zahl der aktuell tatsächlich betreibbaren Intensivbetten (ITS) lag landesweit bei 22,9 Prozent. Die aktuellen Zahlen werden im Laufe des Vormittags erwartet.

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Wichtiger neuer Leitwert: Hospitalisierungsinzidenz

Der Wert gibt vereinfacht gesagt an, wie viele von 100.000 Bürgern in der letzten Woche wegen einer Coronainfektion stationär aufgenommen wurden.

Die Hospitalisierungsinzident bestimmt über die Optionen der Bundesländer, neue Einschränkungen zu verhängen: Ab einem Wert von drei gilt die 2G-Regel, ab einem Wert von sechs 2Gplus, ab neun können Lockdowns und vergleichbar scharfe Maßnahmen verhängt werden.

Corona-Patienten in Potsdam: In den Potsdamer Krankenhäusern werden (Stand Dienstag) insgesamt 39 mit dem Coronavirus infizierte Patienten stationär behandelt, elf von ihnen auf der Intensivstation. Im städtischen Bergmann-Klinikum lagen am Dienstagmorgen insgesamt 26 Covid-Patienten, davon zehn auf der Intensivstation. Damit liegen 14 Patienten im katholischen Josefs-Krankenhaus, 13 auf der Normal- und 1 Patient auf der Intensivstation.

Die aktuellen Patientenzahlen veröffentlicht die Stadt Potsdam im Laufe des Vormittags.

Was Corona mit unserem Alltag macht

Land in Sorge vor der Omikron-Welle: Aus Sorge vor der anschwellenden Infektionswelle mit der Omikron-Variante ruft die Brandenburger Landesverwaltung Behördenmitarbeiter auf, sich freiwillig zur Betreuung von Senioren, Kranken und anderen besonders schutzbedürftigen Bürgern zu melden. In einem internen Schreiben des Landesamts für Soziales und Versorgung an alle Landesbediensteten heißt es, man stehe "vor einer Situation, in der nicht ausgeschlossen werden kann, dass in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe durch massive Personalausfälle selbst die elementare Versorgung dieser Menschen nicht gewährleistet ist."

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Künftig auch Testungen in Kitas und Krippen: Nach den Schülern und Schülerinnen sollen künftig auch Kinder in den Krippen und Kitas verpflichtend auf das Coronavirus getestet werden. Eine entsprechende Regelung solle in der kommenden Woche in der neuen Eindämmungsverordnung des Landes aufgenommen werden, bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums am Dienstag.

Polizei-Bilanz nach Corona-Demos: Nachdem am Montag wieder hunderte Impfgegner und Gegen-Demonstranten durch Potsdam gezogen sind, hat die Polizei am späten Abend eine Bilanz des Einsatzes gezogen. Die Proteste seien zwar weitgehend friedlich verlaufen, dennoch wurden zahlreiche Anzeigen erstattet.

Impfen in Potsdam

Nach Termin-Vereinbarung, freitags bis samstags: Impfungen im stationären Impfzentrum in der Schinkelhalle. Neue Termine immer mittwochs ab 17 Uhr und samstags ab 10 Uhr. Zur Terminvergabe »

Nach Termin-Vereinbarung, freitags bis samstags: Impfungen im stationären Impfzentrum in der Metropolishalle. Neue Termine immer mittwochs ab 17 Uhr und samstags ab 10 Uhr. Zur Terminvergabe »

Nach Termin-Vereinbarung:Heinrich-Heine-Klinik in Neu Fahrland. Termine nur nach Online-Vereinbarung, abhängig von der vorhandenen Menge an Impfdosen. Zur Terminvergabe »

Bei allen Terminen wird der Impfstoff von Biontech für Erst-, Zweit und Drittimpfungen sowie der Impfstoff von Johnson & Johnson verimpft.

Wie hoch ist die Inzidenz bei den Kindern?

Die höchste Inzidenz in Potsdam gibt es laut Gesundheitsministerium aktuell (Stand 3. Januar) nicht mehr unter Kindern und Jugendlichen, sondern in der Gruppe der 40- bis 44-Jährigen (492). Die nächsthöhere Inzidenz (427) meldet das Ministerium für die 25- bis 29-Jährigen, gefolgt von den 15- bis 19-Jährigen (418) und den 10- bis 14-Jährigen (403).

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Zum Vergleich: Landesweit weist die Gruppe der 10- bis 14-Jährigen für die Kalenderwoche 52 mit 655 die höchste Inzidenz auf, gefolgt von den 5- bis 9-Jährigen mit 652, dann den 35- bis 39-Jährigen mit einer Inzidenz von 599 und den 40- bis 44-Jährigen mit 558.

Am frühen Morgen immer auf dem neuesten Corona-Stand mit dem MAZ-Corona-Newsblog für Potsdam.

Von MAZonline

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