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DDR-Kunst in Potsdam

Corona-Probleme: Potsdamer „Minsk“ der Plattner-Stiftung öffnet später

Das „Minsk“ in Potsdam im Umbau.

Das „Minsk“ in Potsdam im Umbau.

Potsdam. Verzögerungen auf Potsdams renommiertester Kunst-Baustelle: Der Umbau des einstigen DDR-Restaurants „Minsk“ zum Kunsthaus verzögert sich.

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Wie die Hasso-Plattner-Stiftung gegenüber der MAZ bestätigt, kann der ursprünglich für das Frühjahr 2022 angestrebte Eröffnungstermin nicht gehalten werden. Die Corona-Pandemie wirkte sich auf den Umbau-Fortschritt aus. Ein Eröffnungstermin steht noch nicht fest.

So sollen die Freiflächen zwischen "Minsk" und "blu" aussehen. So sollen die Freiflächen zwischen "Minsk" und "blu" aussehen.

So sollen die Freiflächen zwischen "Minsk" und "blu" aussehen. So sollen die Freiflächen zwischen "Minsk" und "blu" aussehen.

„Das Minsk, Kunsthaus in Potsdam, wird nicht wie angekündigt im Frühjahr eröffnen“, so die Stiftung in einem offiziellen Statement, „Grund dafür sind pandemiebedingte Bauverzögerungen und Lieferschwierigkeiten. Über den genauen Eröffnungstermin in diesem Jahr informieren wir Sie so bald wie möglich.“

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„Wir möchten ein Ort für Begegnungen zwischen damals und heute, innen und außen sein und es bereitet große Freude am Aufbau eines neuen ,alten Ortes’ zu arbeiten“, sagt Gründungsdirektorin Paola Malavassi über die Ausrichtung des künftigen Kunsthauses. Zur Eröffnung ist eine Doppelausstellung geplant. Einerseits werden Landschaftsbilder des aus der DDR stammenden Künstlers Wolfgang Mattheuer gezeigt. Ihnen gegenüber gestellt werden Fotografien des kanadischen Künstlers Stan Douglas, der in den Neunzigern die Schrebergärten in Potsdam fotografiert hat.

Die Ruine der ehemalige Gaststätte Minsk auf dem Brauhausberg in Potsdam.

Die Ruine der ehemalige Gaststätte Minsk auf dem Brauhausberg in Potsdam.

Das „Minsk“ war zu DDR-Zeiten ein Restaurant. Seit Jahren stand es leer und sollte zugunsten von Wohnbebauung schon abgerissen werden, bis die Hasso-Plattner-Stiftung sich der Ruine mit einem neuen Konzept annahm. Dort sollen unter anderem Kunstwerke der DDR-Zeit aus der Sammlung von Hasso Plattner dauerhaft gezeigt werden.

Von MAZonline/axe/pede

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