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NSU-Verbrechen

Demo am Donnerstag: Potsdamer erinnern an NSU-Opfer und mahnen Aufklärung an

Die Veranstaltung will zugleich an die Opfer des rechtsextremen Terrors erinnern und eine bessere Aufklärung anmahnen.

Die Veranstaltung will zugleich an die Opfer des rechtsextremen Terrors erinnern und eine bessere Aufklärung anmahnen.

Potsdam.Zehn Jahre nach der Selbstenttarnung der Rechtsterroristen Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt und Beate Zschäpe wollen am Donnerstag Potsdamer der Opfer gedenken und die mangelhafte Aufklärung der Taten anmahnen.

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Die Initiative „Kein Wegschauen, kein Vergessen“ lädt zur Kundgebung um 17 Uhr am Brandenburger Landtag und zur anschließenden Demonstration ein. Bereits ab 16 Uhr werden die Vorgänge am Luisenplatz mit einem aufgestellten Wohnwagen thematisiert.

Rolle des Verfassungsschutzes

Zschäpe, die mittlerweile als Mittäterin zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und die beiden Männer, die sich nach einem missglückten Raubüberfall am 4. November 2011 in einem Wohnwagen das Leben nahmen, gehörten zum von den Tätern so bezeichneten „Nationalsozialistischen Untergrund“(NSU).

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Die Initiatoren schreiben zur Veranstaltung: „Die Demonstration findet nicht zufällig in Potsdam statt: Der Verfassungsschutz des Landes Brandenburg war in das Wirken des NSU-Komplexes verstrickt.“ Es gebe noch heute eine Vielzahl ungeklärter Fragen gerade zur Rolle des Verfassungsschutzes.

Von Saskia Kirf

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