Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Neue alte Mitte

Entwürfe für Karree am Landtag komplett

Am Freitag wurde das- Ergebnis der Auswahlkommission zur Vergabe in der Schlossstraße 1-3 präsentiert.

Am Freitag wurde das- Ergebnis der Auswahlkommission zur Vergabe in der Schlossstraße 1-3 präsentiert.

Innenstadt. Ohne Fleiß kein Preis: Bis etwa 22 Uhr hatte das Auswahlgremium am Donnerstag getagt, bevor der Siegerentwurf für die Schlossstraße 1-3 gekürt wurde. Damit sind jetzt alle Entwürfe für den Block III – das neue Karree am Landtag – komplett. Mitte 2019 wird man Mauern aus dem Boden wachsen sehen. Vier Entwürfe hatten für das Filetgrundstück zur Wahl gestanden – nun hat „Variante B“ mit bodentiefen Fenstern, Sichtbetonfassade, gaubenlosem Dach das Rennen gemacht. Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) lobt die Qualität aller Entwürfe. Besonderes Plus des Siegerentwurfs der Berliner Architekten Springer: „Die Traufhöhe ist niedriger als beim benachbarten Knobelsdorff-Haus“, sagte Sanierungsträger-Chef Bert Nicke. Heißt: Das Gebäude stiehlt dem Knobelsdorff-Bau mit historischer Fassade nicht die Schau.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

In der Schlossstraße 1-3 finden 18 Wohnungen Platz, viele zwischen 80 und 100 Quadratmetern groß, wie die Vorstände der Potsdamer Wohnungsgenossenschaft (PWG) 1956, Matthias Pludra und Klaus-Dieter Boshold, erklärten. Die PWG bekam den Zuschlag als Bauherrin, nachdem die Erstplatzierten abgesprungen waren. Für 14 Wohnungen liegen die Mieten zehn Prozent unterm Mietspiegel. Im Erdgeschoss des Dreigeschossers ist das „Brandenburg-Schaufenster“ mit regionalen Produkten geplant. Unter anderem sei man mit der Pro Agro im Gespräch, sagte Pludra.

Der Siegerentwurf Schlossstraße 1-3 in moderner Architektur neben dem Knobelsdorff-Haus mit historischer Leitfassade.

Der Siegerentwurf Schlossstraße 1-3 in moderner Architektur neben dem Knobelsdorff-Haus mit historischer Leitfassade.

Die Bürgerinitiative Mitteschön hatte einen anderen Entwurf favorisiert. Sprecherin Barbara Kuster reagierte gestern zurückhaltend auf die Auswahl der Jury: „Wir hätten uns den von der Anmutung her kleinteiligeren Entwurf gewünscht.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von Ildiko Röd

Mehr aus Potsdam

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.