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Spenden-Plattform für Potsdam

Falkenhof Potsdam erreicht Spendenziel – Stadtwerke erhöhen Fördertopf

Leiterin des Potsdamer Falkenhofes Ilka Sim-Schönholz mit einem Weißkopfseeadler-Weibchen.

Leiterin des Potsdamer Falkenhofes Ilka Sim-Schönholz mit einem Weißkopfseeadler-Weibchen.

Potsdam.Die Corona-Krise zwang den Falkenhof Potsdam Mitte März zur Schließung, alle Veranstaltungen mussten abgesagt werden – die Einrichtung fürchtete um ihre Existenz. Nun verkünden die Stadtwerke Potsdam in einer Pressemitteilung die gute Nachricht. Über deren Spendenplattform "Potsdam Crowd" hat der Falkenhof innerhalb von nur einer Woche sein Spendenziel von 10.000 Euro erreicht. Damit sei die Versorgung der Tiere gesichert, heißt es. Und die Aktion ist noch nicht beendet: "Noch 24 Tage kann man sich auf der Potsdam-Crowd für den Falkenhof engagieren", erklären die Stadtwerke.

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Gute Nachrichten haben die Stadtwerke aber nicht nur für den Falkenhof zu verkünden, denn die Stadtwerke erhöhen den Fördertopf insgesamt. Monatlich stellen sie nun 2500 Euro sowie nicht abgerufene Mittel aus den Vormonaten zu Verfügung. „Der Monat Mai ist so mit 3.250 Euro gestartet.“

Was ist die Potsdam Crowd?

Die Potsdam Crowd ermöglicht Vereinen, Institutionen und Projekten, Unterstützung in der Not einzuwerben. In der aktuellen Corona-Krise erweitern die Stadtwerke die Crowd zudem. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auch Gewerbetreibende, die um ihre Existenz bangen, zu unterstützen“, sagt Geschäftsführerin Sophie Eltrop. „Wir setzen auf das Solidarprinzip von Potsdam und wollen dazu unseren Beitrag leisten.“

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Wie groß die Solidarität der Potsdamer ist, zeigt nicht nur das Beispiel des Falkenhofes. Auch die Handballer vom 1. VfL Potsdam haben ihr Projekt „Die Adler in der Luft halten“ vor gut einer Woche mit 14.293 Euro abgeschlossen – mehr als erhofft.

Und auch die digitale Plattform „Potsdam liefert“, die sich in der Corona-Krise als Vertriebsaktion für Potsdams Gewerbe gegründet hat – brauchte für eine Weiterentwicklung ebenfalls finanzielle Unterstützung. Über die Potsdam-Crowd haben sie die gewünschte Zielsumme von 10.000 Euro erreicht.

Wie funktioniert die Spendenplattform?

Und so funktioniert die Spendenplattform. Das Projekt auf der Plattform Potsdam-Crowd einstellen und das Finanzierungsziel definieren. Das Projekt bewerben: Netzwerk, Mitstreiter und die eigenen Kommunikationskanäle aktivieren. „Die Stadtwerke helfen natürlich mit“, heißt es. „So gibt es immer Beiträge zu allen Projektstartern auf den eigenen Kommunikationskanälen der Stadtwerke.“

„Unser Fördertopf von 2.500 macht’s monatlich möglich, dass für jede Unterstützung gleich oder größer 10 Euro noch 10 Euro aus dem Fördertopf der Stadtwerke hinzukommt.“ so Sophia Eltrop. Zusätzlich stellen die Stadtwerke eine Startfinanzierung für jedes Projekt bereit.

Gesammelt werden kann für ein Projekt innerhalb von maximal 60 Tagen. Einzige Bedingungen: „Das Projekt ist aus unserer Stadt und für unsere Stadt“, schreiben die Stadtwerke. Online ist der Stand des Projektes jederzeit einzusehen.

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Von MAZonline/off

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